Ennstal Milch führt Verwertungsabschlag ein

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Foto: Ennstal Milch

Die Ennstal Milch will mit einer Erzeugerpreissenkung und der Einführung eines Verwertungsabschlages der zunehmenden Milchmenge entgegensteuern. Dies wurde top agrar Österreich aus Bauernkreisen berichtet.

Ab April 2 Ct/kg netto weniger

Die Anlieferungsmenge soll aktuell rund 10 % über dem Vorjahr liegen. Deshalb sahen sich Vorstand und Aufsichtsrat offensichtlich zum Gegensteuern veranlasst. Letzlich einigte man sich dem Vernehmen nach auf folgende Eckpunkte:

Als erster Schritt soll mit 1. April der Erzeugerpreis um 2 Ct/kg netto gesenkt werden.

Weiters wird 2016 ein Verwertungsabschlag für die über die Anteilsmenge hinaus gelieferte Milch eingehoben. Jeder der rund 800 Mitgliedsbetriebe der Ennstal Milch hat bekanntlich für seine Milchmenge Genossenschafts-Anteile in Höhe von 20 Ct/kg zu zeichnen.

Das neue Abschlagsmodell sieht vor, dass für

0 bis < 5 % über der Anteilsmenge gelieferten Milch 3 Ct/kg,

5 bis < 10 % über der Anteilsmenge gelieferten Milch 5 Ct/kg und

> 10 % über der Anteilsmenge gelieferten Milch 8 Ct/kg Abschlag verrechnet werden.

Dieses System greift also, sobald ein Erzeuger im Laufe des Jahres 2016 seine Jahres-Anteilsmenge überschreitet.

Wichtig auch: Betriebe, die ihre Anteilsmenge überliefern, können für bis zu 20 % der überlieferten Menge Anteile zeichnen und dadurch ihre abschlagsfreie Liefermenge steigern.

Schlagworte

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