Hogan kündigt für den Herbst Vorschläge für die EU-Agrarpolitik 2020 an

Phil Hogan auf der Grünen Woche 2017
Quelle: Schulze Pals
Die EU-Kommission wird voraussichtlich im November dieses Jahres ihre Vorschläge für die Weiterentwicklung der EU-Agrarpolitik vorlegen. Das hat Agrarkommissar Phil Hogan auf der Grünen Woche in Berlin angekündigt. "Wir wollen dabei die Ideen und Vorschläge aus den Mitgliedstaaten berücksichtigen. Deshalb starten wir am 2. Februar eine Konsultation. Die Ergebnisse werden wir im Sommer im Rahmen einer Konferenz vorstellen, diskutieren und dann unsere Schlussfolgerungen ziehen", erläuterte Hogan das weitere Vorgehen.
 
Zu den möglichen Inhalten eines Kommissionsvorschlags machte Hogan nur vage Andeutungen. Die EU-Agrarpolitik müsse moderner, einfacher und nachhaltiger werden. Das seien drei wichtige Kernziele. Explizit nannte er auch die Erneuerbaren Energien als weiteren wichtigen Themenbereich.
 
Zu den Auswirkungen des Brexits auf die EU-Agrarpolitik nach 2020 äußerte Hogan sich zurückhaltend. Dem EU-Haushalt fehlten dann die Nettozahlungen aus London. "Gegenwärtig sucht die Kommission nach alternativen Finanzquellen", sagte der Kommissar. Wenn die nicht gefunden würden, könne es auch zu Kürzungen des Agrarhaushalts kommen. Darüber zu spekulieren, so aber noch viel zu früh, warnte der Ire. Betroffen seien aber auch die britischen Landwirte. Die Regierung in London habe schon angekündigt, dass es nach dem Brexit keine Direktzahlungen mehr geben werde.

Quelle: top agrar Online

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