Ackerbau

Agrana beendet bisher längste Zuckerrübenkampagne

Rueben

Am vergangenen Montag hat die Agrana mit dem Ende der Rübenverarbeitung in der niederösterreichischen Zuckerfabrik Tulln die Verarbeitungssaison 2011/12 in allen ihren Werken erfolgreich abgeschlossen. Es handelte sich mit bis zu 135 Tagen um die bisher längsten Kampagnen der Agrana-Geschichte.

 Mit einer durchschnittlichen Verarbeitungsdauer von 123 Tagen (Vorjahr: 114 Tage) wurden in sieben Rübenzuckerfabriken in Österreich, Ungarn, Tschechien, der Slowakei und Rumänien aus 5,9 Mio. t Rüben (Vorjahr: 5,4 Mio. t) rund 935.000 t Zucker (Vorjahr: 803.000 t) hergestellt. In Tulln überstieg die Produktionsmenge erstmals die 300.000 Tonnen-Grenze, was die bisher größte Zuckerproduktionsmenge in einem Werk und eine beachtliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr (260.000 t) bedeutet.

Hektarerträge im Schnitt bei 65,5 t
Die Hektarerträge in allen Produktionsländern lagen bei einer Erntefläche von 90.000 ha bei durchschnittlich 65,5 t. Aufgrund der ausgezeichneten Rübenqualität sowie der sehr guten Witterungsbedingungen bei der Ernte und bei der Lagerung der Rüben belief sich der durchschnittliche Zuckergehalt auf 17,7% (Vorjahr: 16,5%), speziell in Österreich waren es 17,8% (Vorjahr: 17,2%).


55% der Rüben per Bahn an die Zuckerfabriken geliefert
Ein umweltfreundlicher Transport der Zuckerrüben stellte auch in dieser Saison wieder einen Schwerpunkt in der Kampagneorganisation dar. Über alle Produktionsländer betrachtet wurden rund 40% der Rüben per Bahn an die Zuckerfabriken geliefert, wobei der Anteil der Schienentransporte in Österreich mit rund 55% am höchsten lag. Darüber hinaus konnte - bezogen auf die verarbeiteten Rüben - der Energieverbrauch um mehr als 8% gesenkt werden. In Ungarn wurden in der abgelaufenen Kampagne über 50% des Primärenergiebedarfes durch eigenes Biogas gedeckt.

Schlagworte

Agrana, Vorjahr, Rüben, Tagen, Tulln, Österreich, Ungarn, Verarbeitungsdauer, Verarbeitungssaison, 65

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