Amtsübergabe beim burgenländischen Rübenbauernbund

Die Ruebenbauern

Im Rahmen der diesjährigen Vollversammlung des burgenländischen Rübenbauernbundes stand ein Führungswechsel auf der Tagesordnung. Präsident Johann Wurzinger, der der Organisation seit 1999 vorgestanden hat, legt, gemeinsam mit seinem zweiten Vizepräsidenten Johann Reeh, sein Amt in jüngere Hände. Zum neuen Präsidenten wurde Markus Fröch gewählt, der bereits seit mehreren Jahren im Vorstand aktiv war. Zweiter Vizepräsident wurde Richard Unger.

Die Rübenbauern des Burgenlandes schauen auf ein Produktionsjahr mit guten Zuckererträgen je Hektar zurück. "Für ihre professionelle Arbeit und den guten Witterungsverlauf erwarten sie sich nach zwei sehr schwachen Einkommensjahren wieder eine wirtschaftliche Erholung. Leider konnte mit der Agrana noch kein brauchbarer Preisabschluss erzielt werden", erklärte Wurzinger bei seiner letzten Vollversammlung vorgestern in St. Andrä. "Das Ende der Zuckermarktordnung und damit der staatlichen Quote erfordert nun eine privatwirtschaftliche Ordnung, welche der Rübenbauernbund gemeinsam mit der Agrana in den letzten Jahren entwickelt hat. Wenn eine Partnerschaft mit stabilem Anbau funktionieren soll, müssen die Rübenbauern an den Erfolgen der Agrana teilhaben können. Eine sinkende Anbaufläche hätte nämlich nicht nur eine Verarmung der Kulturlandschaft in unserem Land zur Folge, sondern würde auch die Versorgung der zwei österreichischen Zuckerfabriken gefährden."

Im östlichsten Bundesland produzieren aktuell 389 Bauern auf 3.700 ha rund 275.000 t Zuckerrüben. Das ergibt einen Durchschnittsertrag von knapp 75 t/ha mit einem durchschnittlichen Zuckergehalt von 17,38% und somit einen Zuckerertrag von 12,91 t/ha. (aiz)

Schlagworte

Johann, burgenländischen, Wurzinger, Rübenbauernbund, Vollversammlung, Agrana, Reeh, Amtsübergabe, Rübenbauern, Fröch

Kommentare

Kommentarfunktion de-/aktivieren

Kommentar hinzufügen...
Kommentieren

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Karrero by topagrar
Die neusten Stellenangebote