Keine Einigung über GVO-Zulassungen

Genmais

Die EU-Mitgliedstaaten können sich nicht auf neue Regeln über die Zulassung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) einigen. Die Bemühungen der dänischen Ratspräsidentschaft um eine Lösung blieben bisher ohne Erfolg.

In einer Arbeitsgruppe am vergangenen Freitag in Brüssel lehnten Deutschland, Frankreich, Belgien, das Vereinigte Königreich und Spanien den Kommissionsvorschlag, der Anbauverbote in einzelnen Mitgliedstaaten ermöglichen will, ab. Bei unterschiedlichen Regelungen in den einzelnen Mitgliedstaaten bestehe Gefahr für den Binnenmarkt, so die Sorge D eutschlands und Belgiens. Die dänische Ratspräsidentschaft hat nun vorgeschlagen, dass sich die Mitgliedsländer der Union mit den Herstellern gentechnisch veränderter Organismen auf einen Verzicht für den Verkauf von GV-Saatgut verständigen dürfen. Doch auch dieser neue Vorschlag stieß auf zahlreiche Zweifel, vor allem weil Privatunternehmen zu viel Raum im Zulassungsprozess zugebilligt wird. Ob es in dem blockierten Verfahren noch Bewegung unter dänischer Präsidentschaft geben wird, dürfte sich beim EU-Umweltministerrat im März herausstellen (AIZ).

Schlagworte

GVO, Mitgliedstaaten, Organismen, gentechnisch, Ratspräsidentschaft, eutschlands, Präsidentschaft, Vorschlag, vorgeschlagen, Mitgliedsländer

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