Frühkartoffeln: Kein Mengendruck

Wegen der knappen Angebotslage präsentiert sich der österreichische Frühkartoffelmarkt ungewöhnlich stabil.

Geringere Erntemengen sorgen für stabile Marktlage. (Bildquelle: pixabay.com)

Mit den moderaten Temperaturen und den flächendeckenden Niederschläge in der Vorwoche haben sich die verfügbaren Angebotsmengen kurzfristig wieder etwas verbessert. Dennoch reichen sie für die mäßige aber stetige Inlandsnachfrage gerade einmal aus. Von einem Angebotsdruck bei Hektarerträgen von 20 bis 25 t in weiten Teilen Niederösterreichs kann keine Rede sein. Daran dürfte sich auch mittelfristig wenig ändern, berichtet die Interessengemeinschaft Erdäpfelbau.

Schwache Hektarerträge

Die Flächenräumung bei den Frühsorten ist schon weit fortgeschritten und die Befürchtungen von schwachen Hektarerträgen bei den Anschlusssorten werden immer konkreter. Zudem wurde schon vereinzelt wieder Drahtwurmbefall festgestellt. Aussortierungen wegen Drahtwurm und Co. sind heuer sicherlich wieder ein ständiger Begleiter. Die Erzeugerpreise konnten sich knapp auf Vorwochenniveau behaupten. In Niederösterreich und dem Burgenland wurden zu Wochenbeginn meist 35 bis 40 €/100 kg bezahlt. Ebenfalls recht stabil ist die Situation in Oberösterreich. Bei durchaus passablen Erträgen und zufriedenstellender Absatzsituation lagen die Preise zuletzt bei 42 €/100 kg.

Artikel geschrieben von

Leopold Th. Spanring

Redakteur

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