Rumänien unterzeichnet als 9. Staat die Donau Soja Erklärung

Mit Rumänien hat gestern der neunte EU-Staat die Donau Soja Erklärung unterzeichnet, wie Staatssekretär Achim Irimescu vom rumänischen Ministerium für Ländliche Entwicklung und Matthias Krön, Obmann von Donau Soja, in einer gemeinsamen Erklärung bekannt geben.

Gestern hat der rumänische Staatssekretär Irimescu (r.) die Donau Soja Erklärung in Bukarest unterschrieben und im Rahmen einer Pressekonferenz gemeinsam mit Obmann Krön die Medien informiert. (Bildquelle: )

"Der Beitritt Rumäniens bringt weitere Schubkraft in das Projekt Donau Soja, erklärte Krön. Jetzt können wir zeigen, dass der gentechnikfreie Sojaanbau auch für die rumänischen Landwirte eine interessante Möglichkeit darstellt. Wir werden die kommende Anbausaison nutzen um enge Beziehungen zu rumänischen Landwirten aufzubauen und Best-Practice Modelle und Schulungsprogramme entwickeln."

Größte Potenzial in Europa

Rumänien hat das größte Potential für den Sojaanbau in den EU 27. Rumänien hatte vor dem EU-Beitritt 170.000 Hektar Sojabohnenflächen und ein noch deutlich darüber liegendes
Potenzial. Viele Landwirte haben allerdings vor dem EU Beitritt GVO-Sojabohnen angebaut und haben keine Information über die Nachfrage nach GVO-freien Sojabohnen und keinen Marktzugang.

Das Interesse der Landwirte am GVO-freien Sojaanbau ist groß, allerdings besteht erheblicher Schulungs- und Investitionsbedarf. Rumänien kann von der Donau Soja Initiative sehr profitieren, weil Donau Soja eine direkte Verbindung der Nachfrager aus Lebensmittel-, Bioerzeugern, Futter- und Lebensmittelhandel zu den Landwirten schafft, so Krön. Der Aufbau neuer Lieferketten für nachhaltigen Soja ist eine große Herausforderung und wird viel Zeit und Energie erfordern, aber schon bald greifbare Resultate liefern."

Artikel geschrieben von

Torsten Altmann

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