Borkenkäfer: Entspannung, aber keine Entwarnung

Entspannung, aber keine Entwarnung: So stellt sich die Borkenkäfersituation in Oberösterreich dar. Die Schadholzmengen seien zwar heuer bisher um beinahe zwei Drittel geringer als 2010. Erhöhte Aufmerksamkeit im Forstwald und rasche Schadholzaufarbeitung seien dennoch unverzichtbar, mahnte Agrarlandesrat Max Hiegelsberger letzte Woche bei einer Pressekonferenz.

Eine wirksame Borkenkäferbekämpfung sei nur durch ein zeitgerechtes Auffinden befallener Bäume und deren rasche Aufarbeitung möglich. Nur damit können größere Waldschäden und Ertragseinbußen verhindert werden. Abgesehen vom Aufwand bedeutet der Borkenkäferbefall einen großen Schaden für die Forstwirtschaft. Befallene Baumstämme werden dürr und müssen vorzeitig entnommen werden, bevor er die normale Erntegröße erreicht. Für die Bauern ist das in Summe ein enormer Wertverlust.

Schlagworte

Entwarnung, Entspannung, rasche

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