Holzmarkt: Lärche, Eiche und Energieholz sind gefragt

Holz
Foto: Archiv

Die Nachfrage nach Nadelsägerundholz durch die Österreichische Sägeindustrie ist trotz guter Bevorratung normal. Die Preise für das Leitsortiment Fichte haben sich dabei weiter gefestigt. Zurzeit werden Lärche und Eiche rege nachgefragt. Auch Kiefern sind gefragt. Die kalten Temperaturen dieses Winters sorgen beim Energieholzmarkt für Belebung.

 Witterungsbedingt kommt es bei der Abfuhr mancherorts zu Einschränkungen, grundsätzlich erfolgt sie jedoch zügig. Kontingentierungen bei der Zufuhr sind nur vereinzelt zu beobachten. Die Preise für das Leitsortiment Fichte B, 2b haben sich weiter gefestigt und liegen zwischen 87und 96 € je FMO. Die Nachfrage nach Kiefer ist leicht zunehmend, nach Lärche bei stabilen Preisen weiterhin sehr lebhaft.

Wertholzsubmission: 3500 € für einen Ringelahorn

Am Laubsägerundholzmarkt ist die Eiche weiterhin sehr rege nachgefragt, was auch an den Ergebnissen der Laubwertholzsubmissionen ersichtlich ist. Neben einer gesteigerten Angebotsmenge, konnte auch der Durchschnittspreis im Vergleich zum Vorjahr angehoben werden. Jeder Eichenstamm wurde rund fünfmal beboten. Das absolute Höchstgebot erhielt aber ein Riegelahorn mit € 3.516,-, gefolgt von einer Walnuss mit € 3.356,-.

Trotz anhaltend sehr guter Bevorratung der Zellstoff-, Papier- und Plattenindustrie ist Nachfrage nach Nadelindustrieholz vorhanden. Die Zufuhr von Schleifholz verläuft größtenteils problemlos, bei den übrigen Nadelindustrieholzsortimenten teilweise kontingentiert. Rotbuchenfaserholz wird bei sehr guter Bevorratung zu stabilen Preisen nachgefragt. Der Absatz von Eschenfaserholz bleibt weiterhin schwierig,  Plattenholz ist eine Vermarktungsalternative zum Energieholz.

Niedrige Temperaturen beleben Energieholzmarkt

Die anhaltend niedrigen Temperaturen führten zu einer Belebung des Energieholzmarktes und zu einer gesteigerten Nachfrage bei noch ausreichender Bevorratung. Alte Waldlager wurden teilweise abgebaut. Zusätzliche Energieholzmengen können am Markt bei stabilen Preisen untergebracht werden. Qualitativ hochwertiges Brennholz wird ebenfalls bei stabilen Preisen zunehmend nachgefragt.

Preise Holzmarkt 2/2017

Preisentwicklung
 
 Alle angegebenen Preise beziehen sich auf den Zeitraum Ende Jänner bzw. Anfang Februar 2017 und sind Nettopreise, zu denen die Umsatzsteuer zuzurechnen ist. Seit 1. Jänner 2016 gelten für den Holzverkauf an Unternehmer folgende Steuersätze: bei Umsatzsteuerpauschalierung für alle Sortimente 13 %, bei Regelbesteuerung sind für Energieholz/Brennholz 13 % und für Rundholz 20 % anzuwenden.

Schlagworte

Eiche, Lärche, Nachfrage, Bevorratung, nachgefragt, Energieholz, guter, Temperaturen, Preise, stabilen

Kommentare

Kommentarfunktion de-/aktivieren

Kommentar hinzufügen...
Kommentieren

Bleiben Sie auf dem Laufenden