In der Liste, die sich am Jahresumsatz der Unternehmen orientiert, nimmt die zur Raiffeisenfamilie gehörende Agrana-Beteiligungs AG mit etwa 2,6 Mrd Euro den 15. Rang ein. Der auf Nahrungs- und Futtermittel spezialisierte Konzern liegt weit vor der Mühlengruppe Leipnik-Lundenburger Beteiligungs AG (LLI). Dieses ebenfalls zum Raiffeisenkonzern gehörende Unternehmen, dem der ehemalige ÖVP-Obmann und Finanzminister Josef Pröll vorsteht, liegt mit etwa 1,15 Mrd. Euro auf Platz 38.
Der drittgrößte Nahrungsmittelkonzern und gleichzeitig die größte Molkerei der Alpenrepublik ist die Berglandmilch. International gesehen ist die Genossenschaft zwar ein Zwerg, kommt in Österreich aber mit 830 Mio. Euro auf Rang 48. Mit etwas mehr als 800 Mio. Euro nimmt die Vivatis Holding AG, ein Unternehmen der oberösterreichischen Raiffeisengruppe, den 54. Platz ein. Die Niederösterreichische Molkerei AG (NÖM) folgt als zweitgrößter Branchenvertreter des Landes mit 330 Mio. Euro auf Rang 107.
An Position 179 ist das durch seine Fleischspezialitäten bekannte steirische Familienunternehmen Schirnhofer zu finden, das allerdings 2011 einen massiven Umsatzeinbruch hinnehmen musste und gegenüber 2010 rund 17 % verlor. Auch die Gmundner Molkerei, die obersteirische Molkerei und die Alpenmilch Salzburg haben es unter die 250 Top-Unternehmen geschafft, ebenso die Ybbstaler Fruit Austria GmbH, ein Betrieb, der zur Raiffeisen Ware Austria (RWA) gehört. (AgE)
Kommentare
Kommentarfunktion de-/aktivieren