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Schweinemarkt: Preisdruck aus Deutschland wirkt sich auch bei uns aus |
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Dienstag, 2. März 2010 |
In Österreich haben sich in der abgelaufenen Woche nach Angaben der Schweinebörse die Verhältnisse ausgewogen präsentiert. Auch das frische Angebot wird als normal eingestuft, keinesfalls drückend. Demnach hätten die Verhältnisse am heimischen Schlachtschweinemarkt für eine glatte Seitwärtsbewegung der Notierungen gesprochen.
Doch die Notierungen in Deutschland (-6 Cent) sorgten dann auch in Österreich für Preisdruck. Die Deutschen begründen das Minus dies damit, dass in den
vergangenen Wochen am Fleischmarkt die erforderlichen Spannen nicht
erzielt werden konnten, sodass zunehmend mehr Betriebe den
Schlachtumfang reduziert haben. In der Folge entstanden Überhänge am
Schlachtschweinemarkt und Preisdruck.
Minus 3 Ct als "Kompromiss"
Nach Bekanntwerden des überraschend deutlichen Minus in Deutschland
wurde hierzulande als "Kompromiss " ein Minus von 3 Cent fixiert, das
seitens der Abnehmerschaft nicht ungeteilte Zustimmung fand. Der
aktuelle Notierungspreis liegt somit diese Woche bei 1,28
€ (Berechnungsbasis 1,18 € je kg).
"Wenn unsere Abnehmer, also die
Schlacht- und Zerlegebetriebe, beim Verkauf an Fleischindustrie und
-handel an der deutschen Preisrücknahme gemessen werden, ist auch in
Österreich mit einer Reduzierung der Schlachtzahlen zu rechnen. Dies
würde auch bei uns weiteren Preisdruck auslösen. Wenn hingegen
heimische Ware so gefragt ist, wie das allgemein dargestellt wird,
sollte dieses Szenario nicht besonders ausgeprägt ausfallen",
kommentiert Johann Schlederer von der Schweinebörse die kurzfristigen
Marktaussichten.
Den EU-Schweinemarkt kennzeichnen derzeit insgesamt durchwachsene Verhältnisse. Während in Spanien die Notierung weiter leicht anzieht und Dänemark unverändert fixiert, schwächeln schwere Kaliber neben Deutschland auch in Frankreich (-4 Cent).
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