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Grünzweil: „Wollen lediglich Erzeugerpreisspirale in Gang setzen"
Mittwoch, 14. November 2007
Die IG-Milch wehrte sich heute in einer Pressekonferenz in Linz gegen Vorwürfe von Agrarlandesrat Josef Stockinger, wonach sie ein "Auseinanderdividieren" der heimischen Bauern betreibe. Das sei falsch, man wolle vielmehr eine Spirale in Gang setzen, um die Erzeugerpreise in die Höhe zu bringen, erklärte Obmann Ewald Grünzweil laut ÖO-ORF online.

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IG Milch-Obmann Ewald Gruenzweil wehrte sich heute gegen die Vorwuerfe von Agrarlandesrat Josef Stockinger.

Die IG-Milch habe sich zum Ziel gesetzt, eine "kritische Masse" von 20 Prozent der Bauern zu bündeln. Kleine Landwirte würden "von ihren Höfen vertrieben", weil sie zu wenig verdienen, so Grünzweil. Die Molkereien würden großen Erzeugern mehr für ihre Milch zahlen als kleinen.

Deswegen wolle man der "Nachfragemacht des Handels etwas auf der Angebotsseite entgegensetzen". Die Latte habe man sich auf plus fünf Cent beim Milchpreis gesetzt.

Stockinger werfe der Gemeinschaft aber vor, einen Keil zwischen die Landwirte und die Molkereien zu treiben. Kernpunkt des Streits sei ein IG Milch-Zitat, wonach die Molkereien den anderen Lieferanten nur ein Cent weniger bezahlen müssten, um den IG Milch-Bauern fünf Cent mehr geben zu können, heißt es im OÖ-ORF online weiter.

Der Satz stamme aus einem internen Papier und sei "völlig aus dem Zusammenhang gerissen", verteidigte sich Grünzweil. Man wolle keinesfalls jemandem etwas wegnehmen.

 
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