Die Forderung an NÖ Landeshauptmann Erwin Pröll die Strafen für die Verweigerung der Blauzungen-Impfung so wie in Salzburg aufzuheben, blieb bis jetzt erfolglos.
Die lückenlose automatische Identifikation von Schweinen von der Geburt bis zur Schlachtung ist das Hauptziel der elektronischen Ohrmarken. Sie könnten künftig einen wichtigen Baustein für eine zukunftsorientierte und wettbewerbsfähige Vieh- und Fleischwirtschaft darstellen.
Die Schweizer Forschungsanstalt Reckenholz-Tänikon führte dazu ein
Projekt zum Einsatz elektronischer Ohrmarken durch, das vor allem
Antworten bezüglich Nutzen und Kosten bringen sollte.
Die Preishausse beim Matif-Weizen hat durch die neue Ernte- und Bilanzschätzung des Internationalen Getreiderates (IGC) neue Nahrung erhalten. Mahlweizen zur Andienung im November hat sich in der letzten vollen Augustwoche um fast 5 % auf 220,50 Euro/t verteuert und nähert sich damit in großen Schritten einem neuen Jahreshoch (bisher 223,50 Euro/t).
Der Saatguterzeuger Pioneer in Parndorf baut derzeit eine neue Produktionsanlage um 4,7 Millionen Euro. Die Produktionsanlage wird auf dem gleichen Standort errichtet, auf dem Pioneer seit fast 30 Jahren kommerzielles Maissaatgut produziert, so das Unternehmen.
Aus Neuseeland meldete der Molkereikonzern Fonterra
vergangene Woche einen neuen Exportrekord. Der Marktführer aus Ozeanien
verschiffte im Zwölfmonatszeitraum bis Ende Juli 2010 insgesamt
2,1 Mio t an Milchprodukten außer Landes, das waren
60 000 t oder 2,9 % mehr als im entsprechenden
Vorjahreszeitraum. Ausschlaggebend dafür war laut Unternehmensangaben die
wieder anspringende Konjunktur in Asien, insbesondere in China.
Die heftige Korrektur des Vereinigungspreises zieht die Terminkurse quer durch alle Laufzeiten nach unten.
Am deutschen Schlachtschweinemarkt sind die Preise vor dem Monatsende ins Rutschen gekommen, und zwar am Kassa- und am Terminmarkt. Bei dem für die Kassavermarktung maßgeblichen Vereinigungspreis hatte sich während der letzten vollen Augustwoche immer klarer eine Rücknahme abgezeichnet, die dann mit minus 7 Cent auf 1,43 Euro/kg Schlachtgewicht besonders heftig ausgefallen ist. Das hat bei den an der Frankfurter Eurex gelisteten Schlachtschweinefutures quer durch alle Laufzeiten für Preisdruck gesorgt.