„Gute Biene, böser Bauer“ Premium

Die Schädlinge am Acker werden immer mehr, die Wirkstoffe im Pflanzenschutz weniger. Das führt letztlich zu sinkenden Einnahmen der Bauern. Wie kann es trotzdem weitergehen? Am Diskussionsabend von Bramburi und top agrar Österreich wurde heftig diskutiert.

Der Titel „Gute Biene, böser Bauer –diktiert die Biene die Agrarpolitik“ verhieß in Stockerau einen spannenden Abend mit kontroversiellen Standpunkten. Doch die Meinung der Experten und des Publikums war eindeutig: Biene und Bauer schließen sich nicht aus. Beide brauchen sich gegenseitig. Imker und Bauern sind im ständigen Dialog, packen das Thema Bienenschutz gemeinsam an.

Fakten widerlegen Verdacht:

In der öffentlichen Diskussion werden als größte Gefahr für die Bienen und auch andere bestäubende Insekten gewisse Pflanzenschutzmittel angeprangert. Ein Verdacht, der durch die Fakten widerlegt werden kann. So werden nicht nur jene Mittel, die via Notfallzulassung und nur unter strengen Auflagen eingesetzt werden dürfen, von den Bauern mit größter Sorgfalt und nur im absolut notwendigen Maß ausgebracht.

Der Schädlingsdruck ist gebietsweise schier gewaltig. Die Bekämpfungsmöglichkeiten sind gesetzlich aber derart eingeschränkt, dass die Bauern keinen gangbaren Ausweg mehr sehen. Bei der Erzeugergemeinschaft Zistersdorf, die sich hauptsächlich auf den Anbau von Braugerste konzentriert, konnte trotz EU-Ausgleichsgeldern 2018 keine der von den EZG-Mitgliedern angebauten Kulturart positiv bilanzieren. So gewaltig negativ wirkte sich die Kombination von Trockenheit, Schädlingsdruck und mangelnder ...

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Artikel geschrieben von

Leopold Th. Spanring

Redakteur

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