Plattform „Wir haben es satt!“ jetzt auch in Österreich

Vertreter von österreichischen Organisationen aus den Bereichen Umwelt, Landwirtschaft und Soziales haben sich vergangene Woche in Wien formiert und wollen künftig als Plattform „Wir haben es satt!“ gemeinsam für eine neue Agrar- und Ernährungspolitik eintreten. Dieser Zusammenschluss ist der

Vertreter von österreichischen Organisationen aus den Bereichen Umwelt, Landwirtschaft und Soziales haben sich vergangene Woche in Wien formiert und wollen künftig als Plattform „Wir haben es satt!“ gemeinsam für eine neue Agrar- und Ernährungspolitik eintreten. Dieser Zusammenschluss ist der Ableger einer gleichnamigen deutschen Gruppierung, die seit zwei Jahren in Berlin anlässlich der „Grünen Woche“ mit einer Großdemo auf Missstände im Agrarbereich aufmerksam macht.

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz skizzierten die Organisationen die Herausforderungen, vor denen eine zukunftsfähige Landwirtschaft ihrer Meinung nach steht. Österreichs Landwirtschaftminister Nikolaus Berlakovich wurde aufgefordert, über die Reform der gemeinsamen EU-Agrarpolitik zu informieren und - wie es Brüssel vorschreibt - die Stakeholder in den Prozess einzubeziehen.

Dem Minister wurde unter anderem vorgeworfen, er blockiere mit seinem Widerstand gegen das von der EU-Kommission vorgeschlagene „Greening“ die Ökologisierung der Landwirtschaft in ganz Europa. Die Plattform sprach sich ferner für gentechnisch unveränderte Futtermittel als Bestandteil einer dringend notwendigen Ökologisierung der Agrarpolitik aus. Gebraucht werde eine Agrar- und Lebensmittelpolitik, die ökologisch produziertes Essen für alle Menschen in Europa sicherstelle. (AgE)

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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