Die AMA beziffert die Getreidemenge ohne Mais jetzt auf 2,32 Mio t; das wären gut 28 % weniger als im vergangenen Jahr und deutlich weniger als der langjährige Durchschnitt von knapp 3 Mio t. Rechnet man die veranschlagte Maisernte von 2,29 Mio t hinzu, so dürfte sich das gesamte Getreideaufkommen auf 4,61 Mio t belaufen. Damit würde das Vorjahresergebnis um 18,6 % unterschritten.
Die Weizenernte wird von den AMA-Experten auf 1,31 Mio t geschätzt, was einem Minus von 26,6 % entspricht. Weichweizen wird vermutlich 1,27 Mio t bringen, während bei Hartweizen 43 000 t erwartet werden. Bei Roggen gehen die Fachleute von 173 000 t aus. Hier fällt der Rückgang gegenüber 2011 mit gut 14,4 % etwas moderater aus. In etwa der gleichen Größenordnung dürfte sich die Menge an Futtergetreide verringern; hier werden 3,13 Mio t prognostiziert, wovon - neben Mais - 529 000 t auf Gerste sowie 313 000 t auf Hafer, Triticale und andere Getreidearten entfallen. (AgE)
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