Legehennen

EU-Kommission klagt Länder mit Käfighaltung

Hennen

Weil sie immer noch Legehennen in konventionellen Käfigen halten, wird die EU-Kommission gegen 13 Mitgliedstaaten morgen Donnerstag Vertragsverletzungsverfahren einleiten. Zu den beschuldigten EU-Staaten gehören Belgien, Bulgarien, Zypern, Frankreich, Griechenland, Ungarn, Italien, Litauen, Niederlande, Polen, Portugal, Rumänien und Spanien.

Im ersten Schritt des Vertragsverletzungsverfahrens haben die EU-Mitgliedstaaten zwei Monate Zeit, sich zu erklären. Bis Strafen fällig werden, dauert es lange. Die Kommission hofft, dass die säumigen Länder ihre Haltung im Laufe des Verfahrens an die neue Tierschutzgesetzgebung anpassen.Im ersten Schritt des Vertragsverletzungsverfahrens haben die EU-Mitgliedstaaten zwei Monate Zeit, sich zu erklären. Bis Strafen fällig werden, dauert es lange. Die Kommission hofft, dass die säumigen Länder ihre Haltung im Laufe des Verfahrens an die neue Tierschutzgesetzgebung anpassen.

Bereits im Jahr 1999 wurde von der EU ein Ende der konventionellen Käfighaltung für Legehennen beschlossen. Ab 2012 hätte die Umstellung in alle EU-Staaten abgeschlossen sein sollen. Österreich hat die EU-Vorgaben bereits 2009 umgesetzt. Heimische Eierproduzenten investierten rund 100 Mio. € in die Umstellung auf alternative Haltungsformen und befürchten gravierende Wettbewerbsnachteile durch billige Importware (AIZ).

Schlagworte

Kommission, Legehennen, Länder, Mitgliedstaaten, Staaten, Käfighaltung, konventionellen, Umstellung, Laufe, hofft

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