Neuer Rekord beim Agraraußenhandel

Container Hafen
In Österreich hält der Erfolgskurs des agrarischen Außenhandels weiter an. Mit einem Exportvolumen von insgesamt 9,1 Mrd. Euro wurde im vergangenen Jahr ein neues Allzeithoch erreicht. Das geht aus den vorläufigen Daten der Statistik Austria hervorgeht, die jetzt vorgelegt wurden.

Die Agrarausfuhren lagen laut Angaben der Statistiker 2011 rund 1,4 Mrd Euro beziehungsweise 18 % über dem Vorjahreswert. Die Einfuhren stiegen dagegen nur um 11 %. Das agrarische Außenhandelsdefizit des vergangenen Jahres fiel damit nur mehr halb so hoch aus wie 2009 und 2010. Die stärksten Steigerungen beim Agrarexport gab es bei lebenden Tieren und bei Mehl, wo Zuwächse von 50 % beziehungsweise 41 % erzielt werden konnten.

Außenhandelsüberschüsse wurden vor allem in den Kategorien Holz und Holzwaren, Getränke, Milch, Eier und Fleisch verzeichnet. Wichtigster Exportpartner war Deutschland, dem Ziel von 32 % der österreichischen Ausfuhren. Dahinter folgte Italien mit einem Anteil von 13 %.

Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich wertete diese Zahlen als Erfolg der heimischen Qualitätsstrategie und der Marke Österreich. Voraussetzung dafür sei die Arbeit der heimischen Bauern, die qualitativ hochwertige Lebensmittel und Produkte herstellten. Um diese Qualitätsorientierung abzusichern, brauche man eine starke gemeinsame Agrarpolitik, mit der man den heimischen Weg einer nachhaltigen, kleinstrukturierten Landwirtschaft fortsetzen könne. Dafür werde er sich auf nationaler und auf europäischer Ebene massiv einsetzen. (AgE)

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heimischen, beziehungsweise

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