Der steirische Photovoltaik-Zulieferer Isovoltaic soll teilweise verkauft werden. Erst im April war der geplante Börsegang des Unternehmens gescheitert, nun wird mit privaten Investoren verhandelt, meldet ORF online.
Zu Jahresbeginn habe der Photovoltaik-Zulieferer Isovoltaic noch an die Wiener Börse gehen wollen. Nun werde die Firma, die über zwei Gesellschaften dem Industriellen Stanislaus Turnauer gehört, außerhalb der Börse zum Verkauf angeboten. Isovoltaic-Chef Thomas Rossegger habe gegenüber dem "Wirtschaftsblatt" bestätigt, dass es bereits unverbindliche Gespräche mit potenziellen Käufern gegeben habe. Interessiert seien strategische Investoren wie auch Finanzinvestoren.
Börsegang scheiterte am Preis
Im Falle eines Verkaufs solle die Mehrheit des Unternehmens aber auch künftig bei Turnauer bleiben. Angeboten würden demnach 45 % der Anteile - wie auch schon beim angedachten Börsegang im April. Da allerdings habe der Eigentümer noch bis zu 378 Mio. € dafür haben wollen - eine Preisvorstellung, die den Börsegang letztlich habe scheitern lassen. Das Unternehmen Isovoltaic mit Sitz in Lebring sei weltweiter Marktführer in der Produktion von Schutzfolien für Photovoltaik-Module. 98 % der Ware werde exportiert, vor allem nach China. Erst im Vorjahr habe die steirische Firma daher eine Verkaufsniederlassung in Changzhou gegründet.
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