
Am EU-Schlachtrindermarkt ist das Angebot weiterhin knapp, fallweise ist es gegenüber der Vorwoche nochmals rückläufig. Die Preisentwicklung bei den Jungstieren ist in den meisten EU-Ländern stabil. Für Stiere der Handelsklasse R2/3 rechnet die Österreichische Rinderbörse diese Woche mit Erlösen zwischen 3,51 und 3,71 € netto je kg SG.
In Österreich präsentiert sich das Angebot bei den Jungstieren weiterhin rückläufig. Die Nachfrage wird von der Rinderbörse als stabil bezeichnet, die Preise sind ebenfalls fest. Saisonal weiter knapp bleibt das Angebot an weiblichen Schlachtrindern, die Nachfrage ist rege, die Notierungen sind unverändert.
Um die angebotene Menge bei Schlachtkühen nicht sprunghaft ab 02. Juli zu erhöhen, empfiehlt es sich, die schlachtreifen Mutterkühe auf mehrere Wochen aufzuteilen, betonen Experten. Bei Schlachtkälbern werden Angebot und Nachfrage als ausgeglichen beschrieben, die Erlöse bei den Kälbern sind stabil.
Kalbinnen: Preisband von 3,16 bis 33,6 €/kg
Für Kalbinnen (R2/3) werden EUR 3,16 bis 3,36 erwartet. Für leichtere Schlachtkühe (R2/3, zwischen 340 und 370 kg) dürften sich die Erlöse zwischen EUR 2,90 und 3,14 bewegen. Kühe über 400 kg (Handelsklasse U2/3) werden für EUR 3,06 bis 3,27 den Besitzer wechseln. Schlachtkälber (R2/3) notieren im Bereich EUR 4,98 bis 5,30. Bei Bio-Schlachtkälbern (R2/3) geht die Rinderbörse von Erlösen zwischen EUR 5,73 und 5,90 je kg aus. Bio-Jungrinder über 200 kg werden um EUR 4,- bis 4,30 gehandelt.
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