Oberösterreichs Zuchtrinderexport boomt

Unglaubliche 15 Mio. € konnten im Vorjahr oberösterreichische Landwirte aus dem Verkauf von Zuchtkalbinnen und -;kühen erlösen. Zwei Drittel davon kamen aus dem Export. Im heurigen Jahr konnte der Umsatz aufgrund höherer Verkaufszahlen und einem besseren Preisniveau um 25% zulegen, berichtet das AIZ.

"Der Verkauf von Zuchtrindern stellt damit für unsere Rinderbauern neben den Erlösen aus dem Milchverkauf und der Vermarktung von Schlachtvieh eine wesentliche Einkommensbasis dar ", unterstrich LK-Präsident Hannes Herndl bei einem Pressegespräch am Montag. Insbesondere der Export in Länder außerhalb der EU habe in den vergangenen Jahren stetig an Bedeutung gewonnen. Wurden im gesamten Jahr 2010 zirka 7.900 Zuchtrinder exportiert, so waren es allein in den ersten sechs Monaten 2011 bereits knapp über 6.000 Tiere. "Sollten die Exporte weiter so zügig laufen, dürfte das Ergebnis des Vorjahres damit deutlich übertroffen werden und wir würden einen neuen Rekord verzeichnen. Unsere Rinderzüchter können damit die Früchte jahrzehntelanger konsequenter Arbeit ernten. Es zeigt auch, dass die Qualität unserer Tiere den Vergleich mit großen Ländern wie Deutschland oder Holland nicht zu scheuen brauchen ", so Herndl. Bei der Rieder Herbstmesse vom 07. bis 11. September werden die oberösterreichischen Rinderzüchter ihre besten Tiere präsentieren. Den Auftakt bildet dabei die Bundesfleckviehschau.

Schlagworte

Tiere, Export, Verkauf, erlösen, Rinderzüchter, Verkaufszahlen, Zuchtrinderexport, präsentieren, Länder, ernten

Kommentare

Kommentarfunktion de-/aktivieren

Kommentar hinzufügen...
Kommentieren

Bleiben Sie auf dem Laufenden