Schlachtrindermarkt

Preise für Jungstiere und Kühe tendieren unterschiedlich

Die EU-Schlachtrindermärkte entwickeln sich uneinheitlich. Vor allem in Deutschland stellt sich die Nachfrage nach Jungstieren verhaltener dar, während das vergleichsweise kleine Angebot an Schlachtkühen den Bedarf der Verarbeiter nur knapp deckt. Die Schlachtkuhpreise sind stabil, bei den männlichen Rindern drücken die Schlachter auf die Preise.

Jungstiere sind weiterhin wenig gefragt, die Notierung wurde erneut ausgesetzt. (Bildquelle: Schulze Steinmann)

In Österreich befindet sich das Angebot an Jungstieren nach wie vor auf einem hohen Niveau, die Nachfrage seitens des Lebensmitteleinzelhandels ist für diese Jahreszeit normal, berichtet die Rinderbörse. Derzeit erfolgt im Handel eine Umstellung vom Wintersortiment auf die Grillware. Im Außer-Haus-Verzehr ist die Nachfrage aufgrund von Billigangeboten aus Überseeländern etwas verhaltener.

Kühe gefragt, Stiere weniger

Zuletzt konnte mit den Schlachthöfen abermals keine Preiseinigung für Jungstiere erzielt werden. Bei Schlachtkühen hat das Aufkommen leicht zugenommen und steht einer lebhaften Nachfrage gegenüber. Die Preise sind stabil. Das Angebot an Schlachtkälbern ist gestiegen und der Bedarf etwas rückläufig; die Notierungen sind daher gesunken.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet diese Woche bei der Vermarktung von Kalbinnen der Handelsklasse R 2/3 einen stabilen Basispreis von 3,05 € netto/kg Schlachtgewicht. Für Schlachtkühe werden unverändert 2,37 € erlöst und für Schlachtkälber sinkt die Notierung auf 5,45 €. Die Jungstier-Notierung ist abermals ausgesetzt. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.

Artikel geschrieben von

Leopold Th. Spanring

Redakteur

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