ZAR: Steigende Exporte und Leistungen

2015 wurden fast 26.700 Zuchtrinder in 30 Länder exportiert, eine Steigerung von 5,6% gegenüber 2014. Mit einer durchschnittlichen Milchleistung aller Kontrollkühe von 7.200 kg pro Jahr liegt Österreich im europäischen Spitzenfeld. Diese und viele andere Fakten sind dem neuen „Jahresbericht 2015“ der Zentralen Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Rinderzüchter (ZAR) zu entnehmen, der ab sofort verfügbar ist.

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Rund 61.800 bäuerliche Betriebe halten etwa 1,957.600 Rinder mit 758.500 Kühen. Von den 538,990 Milchkühen sind 422.777 in 21.055 Betrieben von der Leistungskontrolle als wichtigste Datengrundlage für die Rinderzucht erfasst. Diese Bauern produzieren fast 90% der an die Molkereien angelieferten Milch.

Für die Rinderzüchter ist der Export für die Erwirtschaftung entsprechender Einkommen sehr wichtig, wie die Zahlen oben verdeutlichen. In diesem Zusammenhang betonen der neue Obmann Stefan Lindner und Geschäftsführer Martin Stegfellner, dass „Österreichs Rinderzucht in den vergangenen Jahren eindrucksvoll ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit unter Beweis stellt und in jeder Hinsicht europafit ist.“

24.000 Rinderzüchter in der ZAR vereint

Die ZAR ist eine Interessensvertretung für 24.000 RinderzüchterInnen, in der acht Landwirtschaftskammern, acht Kontrollverbände sowie 17 Zuchtorganisationen und Rassenarbeitsgemeinschaften organisiert sind. Die Interessensvertretung, Förderabwicklung, das Marketing sowie Forschung und Bildung als entscheidende Zukunftsinvestitionen in schwierigen Zeiten sind die großen Aufgabenbereiche.

Aus diesem Grund wird die ZAR die Zusammenarbeit mit den Universitäten, den zuständigen Ministerien und Landwirtschaftskammern weiter intensivieren und vor allem der Arbeit der Jungzüchter große Aufmerksamkeit widmen, um dem anhaltenden Strukturwandel offensiv entgegen zu wirken.

Rinderzucht durch Bildung und Forschung weiterentwickeln

Obmann Stefan Lindner und Geschäftsführer Martin Stegfellner: „Die heimischen Rinderzüchter wirtschaften im Einklang mit der Natur, setzen auf Langlebigkeit, Fitness und Gesundheit der Tiere und legen Wert auf Qualität. Deshalb ist die Rinderzucht in bäuerlichen Familienbetrieben für die Zukunft der Ländlichen Räume und ihre Lebensqualität eine unersetzliche Basis. Nur mit geeinten Kräften können wir die anstehenden Herausforderungen, wie die schwierige Preislage am Milchmarkt und die Zuchtrindervermarktung, positiv bewältigen. Dazu ist aber auch die Weiterentwicklung der Rinderzucht durch Bildung und Forschung, aber auch durch die engere Zusammenarbeit zwischen den Tierzuchtorganisationen, von großer Bedeutung.“

Der Jahresbericht der ZAR als umfangreiches und informatives Nachschlagewerk kann zum Preis von €10,-- unter info@zar.at bestellt werden und steht auf www.zar.at/Downloads/Jahresberichte zur Verfügung.

Artikel geschrieben von

Torsten Altmann

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