
Die Styriabrid hat im Vorjahr insgesamt etwa 767.000 Mastschweine vermarktet. Das sind um 3,8 % mehr als 2008. Diese Zahlen präsentierte die steirische Schweine-Erzeugergemeinschaft bei ihrer General- versammlung Mitte Mai. Rund 406.000 Ferkel wurden an Mäster vermarktet.
Für die Styriabrid spielt die steirische Herkunft in Zusammenhang mit dem AMA-Gütesiegel eine immer größere Rolle. Dies soll künftig noch besser vermarktet werden. Die Schlachthöfe zahlen unterschiedliche Qualitätsprämien für steirische Herkunft, teils für Gütesiegelfleisch in Summe im Idealgewicht um 3 Cent mehr. "Insgesamt erlösen wir für die Bauern mit der garantiert steirischen Qualität jährlich etwa 500 000 € mehr", sagt Geschäftsführer Raimund Tschiggerl.
Regionale steirische Schweinefleischmarke
Gleichzeitig arbeitet Styriabrid auch an einer regionalen steirischen Schweinefleischmarke. "Marketingmäßig wollen wir dabei an den Steirischen Wein anknüpfen", so Tschiggerl. Weiters hat die Erzeugergemeinschaft ihr Service im Sinne der Bauern ausgebaut. Die jährliche Treueprämie, die an die Mitglieder ausgeschüttet wird, hat die Styriabrid im Vorjahr um 20 % erhöht. Durch gemeinsamen Betriebsmitteleinkauf konnten die Styriabrid-Bauern insgesamt 700 000 € bei Futtermitteln sparen.
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