Ferkelmarkt: Nachfrage geht zurück

Die Ferkelknappheit der letzten Monate entspannt sich kontinuierlich. Wartezeiten für Mäster im Ferkelbezug haben sich bereits stark reduziert oder sind überhaupt nicht mehr gegeben. Vor diesem Hintergrund bleibt die Ferkel-Notierung unverändert.

Der Ferkelmarkt hat sich in eine Überschussphase gedreht. (Bildquelle: Mitterhauser)

Wie üblich um diese Jahreszeit geht auch heuer die Nachfrage aktuell spürbar zurück. Gleichzeitig bewegt sich das Angebot momentan auf einem Jahreshöchstniveau, das jedoch deutlich unter dem Wert der Vorjahre liegt. Die Sauenreduktion der letzten beiden Jahre in zahlreichen EU-Ländern ist nun überall zu spüren. Da aber gerade das Ferkelangebot in den ersten Monaten des Jahres so knapp ausgefallen ist, gibt es aktuell auch unterdurchschnittliche Mengen fertiger Schlachtschweine. Damit steht aber derzeit auch nur eine spürbar geringe Ferkel-Einstallkapazität zur Verfügung. In den nächsten Wochen wird eine Ferkelmarktsituation vorherrschen, die von ausgeglichenen bis leicht überversorgten Mengenverhältnissen geprägt sein wird.

In Österreich hat sich der Ferkelmarkt ebenfalls bereits in eine leichte Überschussphase gedreht. Deutlich zu erkennen ist das darin, dass derzeit aus vielen Direktbeziehungen Ferkel zur Vermittlung angemeldet werden. In dieser Phase spielt der aktuell erfreuliche Schlachtschweinepreis eine ganz entscheidende Rolle für den Ferkelmarkt. Es findet keinerlei spekulative Kaufzurückhaltung statt. Das stärkt natürlich den Ferkelpreis, berichtet Johann Stinglmayr in der aktullen Aussendung der VLV Ferkelringe.

Die heimische Notierung bleibt mit 2,95 €/kg unverändert zur Vorwoche.

Artikel geschrieben von

Beate Kraml

Redaktion

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