AMA zahlt 75 Mio. € fehlende Ausgleichsgelder nach

Martin Hösl aus Frankenfels im Mostviertel war einer von rund 4500 Betrieben, die im November ihre Ausgleichszahlungen nicht erhielten. Am 23. Februar sollen alle fehlenden Gelder ausgezahlt werden, so die AMA.
Martin Hösl aus Frankenfels im Mostviertel war einer von rund 4500 Betrieben, die im November ihre Ausgleichszahlungen nicht erhielten. Am 23. Februar sollen alle fehlenden Gelder ausgezahlt werden, so die AMA.

Die im November 2010 zunächst einbehaltenen Zahlungen für ÖPUL (ca. 25 Mio. €) sowie AZ und EB (ca. 50 Mio. €) zahlt die AMA am 23. Februar 2011 im Zuge der Hauptauszahlung der Tierprämien aus. Das teilte AMA-Sprecher Harald Waitschacher heute auf Anfrage von top agrar mit.

Rund 4500 Betriebe waren österreichweit von der Nichtauszahlung betroffen (top agrar berichtete in Ausgabe 1/2011 ausführlich). "Sämtliche Betriebe, die im November nicht dabei waren, bekommen jetzt ihr Geld überwiesen", so Waitschacher.

101 Mio. € an Rinderhalter

Weiters werden mit diesem Datum an rund 70.000 Betriebe die Mutterkuhprämie, Mutterkuhprämie für Kalbinnen und die Milchkuhprämie für das Antragsjahr 2010 ausgezahlt. In Summe werden etwa 101 Mio. € über diese automatische Antragsschiene überwiesen. Dies teilte die Agrarmarkt Austria mit. Die Prämie erhalten ab dem Antragsjahr 2010 all jene Betriebe, die jeweils am 31. März des Antragsjahres über eine einzelbetriebliche Milchreferenzmenge verfügen. Prämienfähig sind alle Kühe, für die keine Mutterkuhprämie bezahlt wurde und die mindestens sechs Monate am Hof gehalten wurden, maximal jedoch 30 Stück je Betrieb.

Rinderprämien-Hotline eingerichtet

Gegen einen Bescheid kann innerhalb von 14 Tagen Berufung erhoben werden. Für Fragen zur Beantragung, Berechnung und Auszahlung von Tierprämien stehen die Mitarbeiter der Agrarmarkt Austria unter der Hotline-Nummer 01/33 439 60 zur Verfügung.

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