Milchpreisverhandlungen: Bayerns Molkereien können bessere Milchpreise zahlen

Diese Woche haben für Bayerns Milchbauern wichtige Preisgespräche begonnen. 

Vor wenigen Tagen konnte die Bayern MEG - eine Dachorganisation von Milchbauern - bei einer bayerischen Privatmolkerei einen Festpreis von insgesamt 30,1 Cent/kg (netto) auf Basis 4,2 % Fett und 3,4 % Eiweiß erreichen. Dieser Preis ist von Januar bis April 2007 fixiert.Der Markt ist gut, die Nachfrage nach wie vor steigend. Das haben Vertreter der Milchindustrie bestätigt. Ende 2006 konnten in vielen Segmenten, sogar am schwierigen Buttermarkt, höhere Preise durchgesetzt werden. Der Absatz von Käse läuft sehr gut.Der Präsident des Bayerischen Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner, ist überzeugt, dass die Molkereien bessere Milchpreise bezahlen können. "Milchbauern brauchen höhere Preise. Die Kostensteigerungen für Betriebsmittel und Energie sind sehr hoch. Von daher sind höhere Milchpreise ein Muss", sagte Sonnleitner. Molkereien, die ihrerseits auf gestiegene Kosten hinweisen würden, forderte Sonnleitner auf, ihre Preissteigerungen an den Markt weiterzugeben. Zum Vergleich: Östereichs größte Molkerei, die Berglandmilch, hat ihren Milchpreis im ersten Quartal 2007 auf 29,58 Cent/kg netto abgesenkt (Basis 4,2 % Fett und 3,4 % Eiweiß, inkl. Zuschlag für GVO-freie Fütterung; bei 150 t Jahresanlieferung, Abzüge für Fixkosten, Hofabholung berücksichtigt).

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