Nationales Anbauverbot von Amflora-Erdäpfeln gefordert

Ein nationales Anbauverbot für die Gentech-Kartoffel "Amflora" der Firma BASF zu erlassen, dazu hat das Parlament im Rahmen der Diskussion zum Grünen Bericht einstimmig Gesundheitsminister aufgefordert.

Der entsprechende Entschließungsantrag wurde nach eigener Aussage von Grünen Agrarsprecher Wolfgang Pirklhuber initiiert und von allen Parteien eingebracht. In dem Antrag heißt es: "Die Zulassung der gentechnisch veränderten Kartoffel Amflora ist fahrlässig. Ausgerechnet der Gesundheits-Kommissar ignoriert die Warnungen der WHO und erlaubt den Anbau und Verzehr einer Pflenaze, die eine Resistenz gegen zentrale Antibiotika im Kampf gegen die Tuberkulose enthält. Damit stellt der europäische Gesundheitskommissar die Interessen eines Unternehmens an einer Kartoffel für die industrielle Verwertung höher als das Menschenrecht auf Gesundheit. Der Anbau ist überflüssig, da es schon konventionelle Sorten mit der gleichen Eigenschaft gibt. Selbst die industriefreundliche Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA räumt ein, dass die Lebensmittelbranche durch den kommerziellen Anbau und die Weiterverarbeitung von Amflora mit Kontaminationen zu rechnen hat."

Schlagworte

Amflora, Nationales, Anbauverbot, Kartoffel, Anbau, Grünen, europäische, Pflenaze, Tuberkulose, Kontaminationen

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