Studie: Rinderbauern sichern 140.000 Arbeitsplätze

Österreichs Rinderbauern sichern fast 140.000 Arbeitsplätze und leisten somit einen wichtigen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung. Das geht aus einer aktuellen Studie der Linzer Kepler Universität hervor, die sich mit den Leistungen der heimischen Rinderbauern und deren Bedeutung für die Volkswirtschaft beschäftigt.

Der Initiator der Untersuchung, Dr. Kurt Weinberger, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Hagelversicherung, Landesrat Dr. Stephan Pernkopf und Studienautor Professor Dr. Friedrich Schneider, präsentierten heute die wichtigsten Ergebnisse bei einer Pressekonferenz in Wien. Im Hinblick auf die Qualität der Produkte meinte Pernkopf, dass die heimische Rinderwirtschaft ein Garant für gesunde Lebensmittel sei, was durch das AMA-Gütesiegel gewährleistet werde. Überdies forciere das Land Niederösterreich regionale Lebensmittel mit Initiativen wie "So schmeckt Niederösterreich" oder "Genussregion Österreich". "Die Lebensmittelproduktion in Österreich unterliegt den strengsten Umweltschutzstandards in ganz Europa", so Pernkopf.Prof. Schneider nahm zur volkswirtschaftlichen Bedeutung der Rinderwirtschaft in ganz Österreich Stellung: "Insgesamt sieht man, dass sich die Arbeit der Rinderbauern auch in den vor- und nachgelagerten Produktionsbereichen und im Tourismussektor erheblich positiv auswirkt." Aufgrund der Rinderproduktion seien in Österreich direkt und indirekt 140.000 Arbeitsplätze gesichert und es entstehe eine Gesamtwertschöpfung von 5,5 Milliarden Euro.

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