Aus zwischen Pöttinger und EZ Agrar

Mit 1. September 2011 endete die über 40jährige Zusam-menarbeit der Firmen Pöttinger und EZ Agrar. Grund: Pöttinger ordnet seine Vertriebsstruktur neu: Ziel ist es, den genossenschaftlichen und privaten Fachhandel zu stärken, heißt es in einer Presseaussendung des Grieskirchener Unternehmens dazu.

Wie Mag. Heinz Pöttinger bei einer Pressekonferenz auf der Rieder Messe mitteilte, "wird Pöttinger ab sofort ein System einer A-, B- und C-Händlerstruktur umsetzen. Dabei werden die Aufträge jetzt selbst übernommen, früher hat dies die EZ Agrar gemacht". Mit der Neuorientierung von Kuhn in Österreich habe EZ Agrar für Pöttinger nur mehr B-Händlerstatus und das sehe man als Kündigung, erklärteMag. Michael Bruckmüller, Geschäftsleiter der EZ Agrar Genossenschaft, auf Nachfrage von top agrar Österreich. Für Bruckmüller, davor elf Jahre bei der Firma Pöttinger beschäftigt, "zeugt die Art und Weise dieser abrupten Beendigung nicht gerade von Handschlagqualität. Wir sind erst vor zwei Wochen darüber informiert worden, aber wir müssen es akzeptieren." Bei EZ Agrar hat der Handel mit Pöttinger-Technik nach Aussage Bruckmüllers rund 10 bis 15 % des Maschinengeschäftes ausgemacht. Noch sei das Ganze zu frisch, um zu sagen, wie es weiter geht. Aber spätestens auf der hauseigenen Herbstmesse vom 24. bis 27. November in Wels werde man künftige Partnerunternehmen vorstellen.

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Agrar, Österreich, erklärteMag, Pressekonferenz

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