Kräftig gestiegen ist in der Alpenrepublik vor allem die Nachfrage nach klassischen Ackerbau- und Grünlandtraktoren, nämlich um 246 Einheiten oder 6,8 % auf 3 817 Maschinen. Die Zahl der neu zugelassenen Obst- und Weinbauschlepper erhöhte sich um 26 Stück oder 20,6 % auf 152 Maschinen.
Unangefochten die beliebteste Traktorenmarke unter Österreichs Bauern war in der ersten Jahreshälfte Steyr mit 738 Neuzulassungen und einem Plus von 30,6 %; der Hersteller kam damit auf einen Marktanteil von 19,3 %. Dahinter folgte John Deere; der Konzern konnte 618 Traktoren in der Alpenrepublik verkaufen, womit der Vorjahreswert um 26,3 % übertroffen und ein Marktanteil von 16,2 % erreicht wurde.
An dritter Stelle war New Holland mit 576 Schleppern und einem Zuwachs von 23,9 % zu finden; dies brachte dem Hersteller einen Marktanteil von 15,1 %. Dahinter folgen die Lokalmarke Lindner sowie Massey Ferguson, Fendt und Deutz-Fahr, die alle weniger als 10 % des Marktes bedienten. Bei den Plantagentraktoren setzten Österreichs Obst- und Weinbauern vor allem auf neue Traktoren von New Holland sowie von Fendt und Deutz-Fahr. (AgE)
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