Steinbichler zum Gammelfleischskandal: Nur regional ist ideal!

Leo Steinbichler
Leo Steinbichler, Agrarsprecher Team Stronach, fordert eine lückenlose Herkunftskennzeichnung. Foto: Archiv

Einen sofortigen Importstopp brasilianischer Fleischprodukte nach Österreich fordert Leo Steinbichler in einer Presseaussendung, sollte Brasilien tatsächlich Gammelfleisch exportiert haben. Zudem fordert der Landwirtschaftssprecher des Teams Stronach eine lückenlose Lebensmittel- und Herkunftskennzeichnung.

„Sollte tatsächlich Gammelfleisch in den Export gelangt sein, muss ein sofortiger Importstopp für brasilianische Fleischerzeugnisse nach Österreich verhängt werden“, zeigt sich Team Stronach Wirtschafts- und Agrarsprecher Leo Steinbichler entsetzt über die im Zuge der Operation „Carne Fraca“ veröffentlichten Berichte und fordert von Bundesminister Andrä Rupprechter und der neuen Gesundheitsministerin sofortige Aufklärung und vollste Transparenz.

Auf Regionalität setzen und Herkünfte kennzeichnen!

"Mittlerweile gibt es bei uns zu wenige Kälber für die Rindermast, weshalb zunehmend Rindfleisch zum Teil aus Brasilien importiert wird und so auch immer häufiger den Weg auf die Speisekarte findet", so Steinbichler. Er macht in diesem Zusammenhang auch auf den ökologischen Aspekt aufmerksam. „Ein Studie belegt, dass 1 kg brasilianisches Rindfleisch die Umwelt mit 320 kg CO2 belastet, während es bei österreichischem Rindfleisch nur 25 kg sind. Einmal mehr gilt: Nur regional und saisonal ist ideal!“, so Steinbichler, der sich einmal mehr für eine lückenlose Lebensmittel- und Herkunftskennzeichnung und die sofortige Einführung des österreichischen Qualitätsgütesiegelgesetzes für Lebensmittel ausspricht.

Schlagworte

Steinbichler, fordert, Lebensmittel, lückenlose, Herkunftskennzeichnung, Leo, ideal, Stronach, regional, Brasilien

Kommentare

Kommentarfunktion de-/aktivieren

Kommentar hinzufügen...
Kommentieren

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Karrero by topagrar
Die neusten Stellenangebote