Heute meldet sich Landwirtschaftsminister Josef Pröll erstmals zur Milchkrise zu Wort. Pröll in einer Aussendung: "Wenn Produktionskosten pro Liter Milch um bis zu 5 Cent steigen, und gleichzeitig Handel und Molkereien die Erzeugermilchpreise senken, dann habe ich bei dieser drohenden negativen Preisspirale jedes Verständnis für die Sorgen der Bauern." Vor diesem Hintergrund begrüßte er den beim Milchgipfel von Landwirtschaftskammer, Lebensmittelhandel sowie Molkereien vereinbarten Preisreduktions-Stop als "ersten wichtigen Schritt." Weiterlesen: Pröll: "Verständnis für die Sorgen der Milchbauern" …
"Ein weiterer Preisabsturz beim Bauernmilchpreis konnte verhindert werden." Das sagte gestern Gerhard Wlodkowski, Präsident der LK Österreich nach einem so genannten Milchgipfel. Daran nahmen neben Wlodkowski und Moosbrugger von der LK Österreich die Spitzenvertreter der Handesketten Spar, Rewe und Hofer sowie VÖM-Präsident Geislmayr teil. Weiterlesen: Konsens Milchgipfel: Streik soll dennoch weiter gehen …
"Heute sind 85 % der Milch unserer Genossenschaft nicht angeliefert worden", so Alfred Tellian, Obmann der Oberwarter Bezitzgenossenschaft gegenüber top agrar. Der NÖM, die seit einiger Zeit das Oberwarter Milchgeschäft von der Mona übernommen hat, fehlen diese Mengen jetzt. Weiterlesen: Burgenland: 85 % weniger Milch …
Der Murauer Bauernbund, die ARGE Murauer Bergbauern, die MilchFairEinigung und die IG-Milch erklären sich in der laufenden Auseinandersetzung europäischer Milchbauern mit dem Lebensmittelhandel solidarisch und vollziehen den vollständigen Schulterschluss. Das haben die Organisationen in einer Krisensitzung am Sonntag abend in Mariahof/Murau beschlossen. Weiterlesen: Milchstreik: Schulterschluss in der Steiermark …
In einigen Molkereien fehlten 25 und mehr Prozent der normal angelieferten Menge, etwa bei der Alpenmilch Salzburg und der Gmundner Milch, teilt die IG Milch heute Sonntag in der aktuellen Aussendung zum Milchlieferstopp mit. In einzelnen Gemeinden wie im Salzburger Kuchl seien die Lieferungen um 90 Prozent zurückgegangen. Weiterlesen: IG Milch: Streikbeteiligung steigt …
Trotz gestiegener Milchpreise kann zumindest in Deutschland der freie Milchmarkt den Lieferboykott der Bauern nicht mehr auffangen, berichtet Bild online. "Wir können den Streik nicht 1:1 ausgleichen", wird Uwe Kockerbeck, Geschäftsführer des Großhändlers Apollo Milchprodukte zitiert. "Wir können nicht so viel Milch von außerhalb einführen wie wir momentan verlieren." Weiterlesen: Streik zeigt offenbar erste Wirkung …
Jetzt spricht sich erstmals auch ein Bauernbund-Funktionär unter bestimmten Umständen für einen Lieferboykott aus. Weiterlesen: Eßl: Lieferboykott ist denkbar …
Nachdem sich ÖVP-Bauernbundpräsident Fritz Grillitsch gegen einen Milchstreik ausgesprochen hat, haben jetzt auch andere Parteien Stellung dazu bezogen: Weiterlesen: Milchstreik: Reaktionen der Parteien …
In Deutschland erhalten die streikenden Milchbauern volle Unterstützung von den obersten Stellen. Landwirtschaftsminister Horst Seehofer erklärte sich mit den Milchbauern solidarisch, auch Bauernverbandspräsident Gerd Sonnleitner hält den Streik für gerechtfertigt, wie topagrar online berichtet. Anders bei uns: Während gestern die IG Milch ebenfalls zum landesweiten Lieferboykott aufgerufen hatte, schließt Bauernbundpräsident Fritz Grillitsch einen Streik aus. Weiterlesen: Bauernbundspitze schließt Streik aus …
Der Lieferstopp sei angesichts der unhaltbaren Erlössituation der Milchbauern als Signal gerechtfertigt, so der Präsident des Bayerischen Bauernverbandes Gerd Sonnleitner. Der Bayerische und Deutsche Bauernverband hätten in den letzten Wochen bereits mit etlichen Aktionen öffentliche Zeichen gestartet. Wesentlich für die Wirkung dieser Aktionen sei die Solidarität der Milchbauern. Weiterlesen: BBV-Präsident Sonnleitner: Lieferstopp ist ein Signal für Solidarität der Milchbauern …
Der gnadenlose Preiskampf mit dem Frequenzbringer Milch werde ausschließlich auf dem Rücken der Bauern ausgetragen, so die IG Milch.
Österreichs Milcherzeuger zeigen sich solidarisch mit dem europäischen Milchboykott. "Da alle Bemühungen, Aktionen und Gespräche mit sämtlichen Beteiligten nicht das gewünschte Ergebnis gebracht haben, sehen wir uns gezwungen, gemeinsam mit vielen KollegInnen aus ganz Europa die Milchanlieferung einzustellen", teilt die IG Milch in ihrer aktuellen Pressaussendung heute mit. Weiterlesen: Auch in Österreich streiken die Milchbauern …
Im Fall der österreichweit erfolgten Festnahmen von insgesamt zehn Tierschützern hat das Landesgericht Wiener Neustadt auf Antrag der Staatsanwaltschaft gegen sämtliche Personen die Untersuchungshaft verhängt. Weiterlesen: U-Haft über zehn Tierschützer verhängt …
Der gestern begonnene Milchstreik in Deutschland ist auch in die Schweiz übergeschwappt. Gegen 200 Mitglieder der Bäuerlichen Interessengemeinschaft für Marktkampf (BIG-M) protestierten vor dem Emmi-Sitz in Emmen (Luzern) und vor dem Hochdorf-Nutritec-Werk in Sulgen im Thurgau, meldet die Tageszeitung Die Südostschweiz. Nach dem Scheitern der Verhandlungen der Milchproduzenten mit den grössten Molkereien und Detailhändlern fordere die BIG-M nun eine Preiserhöhung um zehn Rappen. Auch das Gros der BIG-M-Bauern liefere ab heute keine Milch mehr. Weiterlesen: Milchstreik schwappt auch in die Schweiz über …
Tirols LK-Präsident Josef Hechenberger droht dem Handel mit Gegenmaßnahmen.
Nachdem heute viele Bauern in Deutschland und auch bereits erste Betriebe in Österreich einen Lieferboykott begonnen haben, kommen auch von Seiten der Tiroler Interessenvertretung schärfere Worte gegenüber dem Handel. So meint Tirols LK-Präsident Josef Hechenberger: "Milch ist zunehmend zum Lockartikel im Handel geworden. Seit Jahresbeginn ist der Konsumentenmilchpreis wieder im Sinken." 10 Ct Preissenkung beim Konsumentenmilchpreis bringe diesen pro Jahr und Person acht Euro. Das sei in Summe wenig für den Konsumenten. Weiterlesen: Tirol: LK-Präsident Hechenberger droht Handel mit verschärften Maßnahmen …
Im aktuellen Rundschreiben an die Milchbauern empfiehlt Bio Austria teures Kraftfutter sparsamst einzusetzen, Merzungen vorzuziehen und Bestände später zu ergänzen. Das seien einige der Möglichkeiten, kurzfristig zu reagieren. Der Markt müsse jetzt durch weniger Milch entlastet werden. Weiterlesen: Bio Austria ruft zu eingeschränkter Milchanlieferung auf …

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Rund 500 Landwirte kamen zum Diskussions-Abend des Erdäpfelvermarkters Bramburi und top agrar Österreich nach Schweiggers im Waldviertel. Dort diskutieren sie mit Vertretern aus Landwirtschaft, Politik und Umweltschutz über die Zukunft des Kartoffelanbaues. Was dabei herauskam, lesen Sie in der aktuellen top agrar Österreich-Ausgabe 2/2019. Foto: Kraml

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