Begrünungen umbrechen: Vier Systeme im Vergleich Premium

Technik, um Begrünungen effektiv zu bearbeiten, zeigte die Bioforschung Austria an einem Feldtag in Stockerau.

Weder zu tief, noch zu flach - das ist die Devise beim Begrünungsumbruch im Frühjahr. Das gilt gerade in Trockengebieten. „Bearbeitet man den Acker tiefgründig, verdunstet unnötig Wasser“, erklärte DI Dr. Gernot Bodner von der Universität für Bodenkultur auf dem Feldtag zum Begrünungsumbruch in Stockerau, „Auch den Anschluss an die Feuchtigkeit im Unterboden gefährden Sie damit. Tiefgründiges Bearbeiten schädigt nämlich die feinen Kapillargänge im Boden.“

Genauso wenig sinnvoll wäre es den Boden zu flach zu bearbeiten. Dass wissen gerade Bio-Bauern, wie Stefan Schmidt: „Schneidet man das Unkraut zu seicht ab, kann es weiter wachsen.“ Schmidt war bereits an mehreren Projekten der Bioforschung Austria beteiligt. Ein tiefgründiger Umbruch mit dem Pflug ist für Bio-Bauern keine Alternative, erzählt er weiter: „Holt man das Beikraut samt beerdetem Wurzelballen aus dem Boden heraus, kann es wieder anwurzeln.“ Gesucht ist ein gesundes Mittelmaß.

Vier unterschiedliche Systeme für den Begrünungsumbruch zeigte der Tag der offenen Begrünungswerkstatt am Feld von Stefan Schmidt. Dort hatte der Bio-Bauer Ende August eine Begrünung angebaut. Über den Winter ist sie abgefroren. Danach machte sich Kamille am Feld breit. Am 10. April ging es nun um den optimalen Umbruch.

Mit dem Grubber ans Ziel:

Gleich drei verschiedene Grubber wurden am Feldtag ausprobiert. Als erstes kam ein 5-balkiger Federzinken-Leichtgrubber von Einböck zum Einsatz. „Der Grubber hat etwas geschoppt. ...

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Artikel geschrieben von

Teresa Gastegger

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