Die Mischung macht’s

Aufgrund der verbesserten Preissituation im Vergleich zu den Vorjahren hat der Ölkürbisanbau wieder stark zugenommen. Für ein hohes Ertragsniveau ist es wichtig, Unkräuter und Schädlinge gezielt zu bekämpfen. Hier die wichtigsten Tipps dafür.

Bei gutem Ertragsniveau bleibt der Ölkürbis weiterhin eine interessante Alternative. In den letzten Jahren ist der Anbau deshalb auch deutlich ausgeweitet worden. Allein von 2019 auf 2020 ist die Kürbisfläche in Österreich um 40% auf über 35500 ha ausgedehnt worden.

Unkraut im Vorauflauf packen

Die Unkrautbekämpfung im Ölkürbis muss im Vorauflauf erfolgen. Im Nachauflauf ist Fusilade Max zur Bekämpfung von Johnsongras, Quecke und Unkrauthirsen möglich. Die im Vorauflauf eingesetzten Bodenherbizide brauchen ausreichend Feuchtigkeit, um gut wirken zu können.

Wurzelunkräuter wie Winde und Distel können im Kürbis nicht bekämpft werden. Auch invasive Pflanzenarten wie Ambrosie, Stechapfel, Schönmalve und Spitzklette können nur mechanisch entfernt werden. Aber auch Knötericharten sind im Ölkürbis kaum zu bekämpfen.

Die richtige mischung

Die Mischung von 0,25 l/ha Centium CS und 1,25 l/ha Dual Gold ist die verträglichste Variante, aber mit kaum vorhandener Wirkung bei Knötericharten und Vielsamigem Gänsefuß. Ein Zumischen von 0,15 bis (0,25) l Flexidor verbessert die Wirkung bei den Gänsefußarten, bei Kamille und bei Schwarzem Nachtschatten. Auch die Herbizidmischungen von 2 l/ha Successor 600 und 0,25 l/ha Centium CS sowie 0,25 l/ha Centium CS und 1 l/ha Spectrum bringen Wirkungsverbesserungen bei den Gänsefußarten. Die Wirkung auf Hirsearten ist mit Successor 600 etwas schwächer als bei Dual Gold und Spectrum. Die Mischung von 0,25 l Centium CS und einem Liter Spectrum ist aber nach wie vor nur für die Zwischenreihenbehandlung zugelassen.

Schlechte Verträglichkeit

Die mit Bandur im Jahre 2020 behandelten Bestände zeigten oftmals deutliche Symptome einer schlechten Verträglichkeit. Viele Bestände haben sich auch wiederum gut erholt und die geringere...


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