Drahtwurm: Was Sie heuer tun können! Premium

(Bildquelle: topagrar.at)

Für heuer steht ein neues Mittel gegen den Drahtwurm zur Verfügung. Für andere liegen wieder Notfallzulassungen vor. Am besten kombinieren Sie Pflanzenschutz und mechanische Verfahren, wie Anita Kamptner von der LK Niederösterreich erläutert.

Das vergangene Jahr hat deutlich vor Augen geführt, wie groß das Schadpotenzial des Drahtwurmes sein kann. Etwa 25 % der Erntemenge waren wegen Drahtwurmlöchern nicht vermarktbar. Das entspricht über 110 000 t Erdäpfel, die nicht auf dem Speisemarkt abgesetzt werden konnten.

Umfrage zeigt Ausmaß des Befalls:

Die InteressenGemeinschaft Erdäpfelbau (IGE) hat im Herbst des Vorjahres ihre Mitglieder wieder zum Thema Drahtwurm befragt. Besonders deutlich wird die Situation bei der Frage nach dem Drahtwurmbefall im Durchschnitt. Die meisten gaben Befallsstärken zwischen 10% und 50% an. Es gab aber auch Partien mit 100% Drahtwurmbefall. Anbauflächen, die Drahtwürmer aufweisen haben sich laut dieser Umfrage im Vergleich zu 2017 verdoppelt.

Es gibt bereits seit Jahren keine reguläre Zulassung für Mittel zur Drahtwurmbekämpfung in Erdäpfel. Man bangt jedes Jahr aufs Neue um die Genehmigung von Notfallzulassungen. 2018 standen fünf Präparate zeitlich begrenzt zur Verfügung.

Wirkung der eingesetzten Mittel

: Mocap mit dem Wirkstoff Ethoprophos ist das umstrittenste und teuerste Pflanzenschutzmittel, aber offensichtlich auch das wirksamste.

Da es für die Notfallgenehmigung dieses Mittels die Zustimmung der jeweiligen Landesregierungen braucht, war es 2018 nur in Niederösterreich, der Steiermark, dem Burgenland, Tirol und Wien erlaubt. Von den Betrieben die Mocap verwendet haben, schätzten die meisten die ...

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