Kartoffel: So halten Sie Krankheiten im Zaum Plus

Krautfäule und Alternaria können mit der richtigen Strategie aus den Kartoffel-Beständen heraus gehalten werden.

Ausbleibende Niederschläge, aber auch kalt-nasse Perioden stressen Kartoffeln. Sie werden anfällig für Schwächeparasiten wie die Alternaria. Und die Krautfäule hat als Krankheit enormes Schadpotenzial. Sie muss deshalb ohnehin schon aus den Beständen gehalten werden. Mit einer an die Witterung angepassten Fungizidstrategie ist dies möglich.

Vorbeugen heisst das Ziel

Die Kartoffelbestände müssen von Anfang an frei von Krautfäule gehalten werden, da bei entsprechender Witterung nach einem Befall sonst rasch mit einer epidemischen Ausbreitung zu rechnen ist. Zu diesem Zweck eignen sich systemische Fungizide für den Start der Spritzfolge.

Diese verteilen sich über den Saftstrom in der Pflanze und verhindern bei einem zeitgerechten Einsatz den Ausbruch der Krautfäule durch latent infizierte Mutterknollen. Ein Indiz für Primärinfektionen sind Befallssymptome am Stängel in Bodennähe. Dieser wird insbesondere durch hohe Bodenfeuchtigkeit gefördert. Des Weiteren wird durch die systemische Wirkung auch der Neuzuwachs bei hohem Infektionsdruck geschützt. Bei starkem Blattneuzuwachs kann es zu einem rascheren Verdünnungseffekt der Wirkstoffe im Saftstrom der Pflanze kommen.

Für einen ausreichenden Krautfäuleschutz sind daher die Applikationsabstände, je nach Bestandsentwicklung und Infektionsdruck, anzupassen. Derzeit sind die Präparate Ridomil Gold MZ, Infinito, Axidor und Zorvec Enicade Nzeb am Markt. Das im vergangenen Jahr erschienene Zorvec Enicade Nzeb kombiniert als Pack den neuen...

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