Lassen Sie Krautfäule und Alternaria keine Chance! Premium

(Bildquelle: topagrar.at)

Eine kombinierte Fungizidstrategie gegen Krautfäule und Dürrfleckenkrankheit sichert Qualität und Ertrag im Erdäpfelbau.

Vor allem die Niederschläge und der weitere Witterungsverlauf beeinflussen das Auftreten und den Infektionsdruck der Krautfäule und der Alternaria-Dürrfleckenkrankheit. Sorgen steigende Temperaturen und Trockenheit für ein Durchatmen beim Krautfäuledruck, wird hingegen die Alternaria gefördert.

Die Wahl geeigneter Fungizide sowie des richtigen Einsatzzeitpunktes sind die Grundlage für gesunde Kartoffelbestände. Die Spritzfolge und die Spritzabstände richten sich in erster Linie nach der Infektionsgefahr durch Krautfäule, wobei Alternaria im weiteren Vegetationsverlauf an Bedeutung gewinnt.

Immer einen Schritt voraus:

Ridomil Gold MZ, Galben M, Fantic M (alle Produkte mit Zusatzwirkung gegen Alternaria) und Epok sowie die Produkte Infinito und Axidor zählen zu den systemischen Kartoffelfungiziden und bilden den Start der Spritzfolge. Sie verteilen sich über den Saftstrom in der Pflanze. Dadurch kann bei zeitgerechtem Einsatz ein Ausbruch der Krautfäule ausgehend von latent infizierten Mutterknollen verhindert werden.

Ein Indiz für Primärinfektionen sind Befallssymptome am Stängel in Bodennähe. Insbesondere hohe Bodenfeuchtigkeit fördert den Primärbefall. Des Weiteren wird durch die systemische Wirkung auch der Neuzuwachs bei hohem Infektionsdruck geschützt.

Durch die Verteilung im Saftstrom in Kombination mit starkem Blattneuzuwachs kann es zu einem Verdünnungseffekt der Wirkstoffe in der Pflanze kommen. Für einen ausreichenden Krautfäuleschutz sind daher die Spritzabstände je nach Bestandesentwicklung und Infektionsdruck anzupassen.

Das Präparat Epok enthält neben dem systemischen Wirkstoff noch den sporenabtötenden Kontaktwirkstoff Fluazinam, der nur eine geringe Nebenwirkung gegen Alternaria besitzt.

Infinito und Axidor enthalten noch einen lokalsystemischen Wirkstoff mit guter kurativer Wirkung und geringem Resistenzrisiko. Um Alternaria ...

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