Raps: Meistens lohnt sich die Blütenspritzung! Plus

(Bildquelle: topagrar.at)

Feuchtwarmes Wetter und enge Fruchtfolgen fördern Sklerotinia in Raps. Wann Sie handeln müssen, erklärt Josef Wasner von der LK Niederösterreich.

Ob eine Blütenbehandlung in Raps Vorteile bringt, hängt in erster Linie vom Sklerotinia-druck am Standort ab. Traten vermehrt Restpflanzen mit Dauerkörper auf, war ein möglicher Befall entsprechend hoch. Das zeigen die letzten Jahre.

Außerdem steigern enge Fruchtfolgen mit 20 bis 25 % Rapsanteil das Risiko. Sobald der Boden länger als zwei Wochen durchgehend feucht ist und Bodentemperaturen von rund 10° C herrschen, beginnen die Sklerotien zu keimen. Daraus bilden sich Fruchtkörper mit Sporen, die sich auf die Pflanzen ausbreiten. Bei ausreichender Blattnässe, Luftfeuchtigkeit und Temperaturen um die 20° C kommt es zur Infektion. Infiziert werden vor allem die Blatt- und Seitentriebachseln.

400 kg/ha mehr Ertrag:

Ob sich der Sklerotiniabefall negativ auf den Ertrag auswirkt, weiß man zum Bekämpfungstermin in der Vollblüte, noch nicht. Ein mehrjähriger Praxisversuch der Landwirtschaftskammer Niederösterreich zeigt, dass in feuchten Jahren mit warmen Temperaturen eine Blütenbehandlung Vorteile bringt. In der Praxis führte die Blütenbehandlung im Durchschnitt zu einem Mehrertrag von rund 400 kg/ha (siehe...


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