Rüben auf Öko-Kurs

Trockenheit und Krankheiten führten in den westlichen Landesteilen zu Ertragseinbußen von bis zu 50%. Doch die Bauern in diesen Regionen werden durch kantonale Hilfspakete intensiv unterstützt.

Ein vernünftig faires Niveau in Sachen Zuckerpreise in Europa wünscht sich der Präsident der Schweizer Rübenbauern Josef Meyer. Letzteres wäre besonders wichtig, denn der Schweizer Zuckerpreis ist eng mit dem EU-Preis verknüpft.

Notwendig sei laut Meyer auch die Stützung der einheimischen Zuckerproduktion durch den Einzelkulturbeitrag von 2100 CHF/ha (bei 1:1,087 ca. 1930 €) und den Mindestgrenzschutz von 70 CHF/t. Diesbezüglich tue sich die Politik aber schwer. So wolle eine Mehrheit im Nationalrat den Einzelkulturbeitrag auf 1500 CHF senken und dafür den Beitrag für biologisch produzierte Rüben auf 2200 CHF sowie für fungizid- und insektizidfrei auf 2000 CHF festsetzen.

„Eine Katastrophe“, so Meyer. Die schon dezimierte Anbaufläche würde weiter massiv zurückgehen und die Auslastung der Rübenfabriken wäre nicht mehr gegeben. Und ohne Verarbeitungskapazitäten mache es keinen Sinn, Zuckerrüben anzubauen. „Wir müssen den Rübenanbau in der Schweiz wieder auf Kurs bringen“, sagt der Rübenpräsident. So lasse sich mit...


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