Soja: 3 500 kg/ha sind keine Zauberei Premium

(Bildquelle: topagrar.at)

Für einen erfolgreichen Anbau gibt es viele Stellschrauben. Was Sie angefangen vom geeigneten Standort, über das richtige Impfen bis zur Ernte wissen müssen, erfahren Sie von Martin Bäck.

Längst vorbei sind die Zeiten, in denen der Anbau von Sojabohnen nur für Schweineproduzenten interessant war. Mit rund 67 000 ha sind Sojabohnen heute an vierter Stelle der am häufigsten angebauten Ackerkulturen in Österreich. Initiativen, beispielsweise von Donausoja, die europaweite Selbstversorgung bei Eiweiß zu fördern, haben selbiges forciert.

Ein Selbstläufer ist der Anbau von Soja für den Landwirt aber sicher nicht. Zwar sind nur wenige Überfahrten bei der Kultivierung notwendig. Da die Direktkosten im Vergleich zu anderen Kulturen gering sind, ist für gute Deckungsbeiträge insbesondere ein guter Ertrag wichtig.

Egal ob Neueinsteiger oder langjähriger Sojaproduzent: Nur wer an den richtigen Stellschrauben dreht, kann das Ertragspotenzial auch wirklich ausschöpfen. Wir geben Ihnen im Folgenden einen Überblick über die wichtigsten Aspekte in der Kulturführung.

Beachten Sie die Fruchtfolge!

Wer langfristig Erfolg mit Sojabohnen gewährleisten will, sollte zunächst einmal die Fruchtfolge beachten. Grundsätzlich sind Sojabohnen selbstverträglich. Dennoch ist zumindest eine dreijährige Anbaupause empfehlenswert. Ansonsten können sich Fruchtfolgekrankheiten wie Rhizoctonia und Sklerotinia leicht ausbreiten.

Daher sollten Sie bei der Planung der Fruchtfolge auch auf andere Kulturen, die für Sklerotinia anfällig sind, achten. Dazu gehören etwa Raps und Sonnenblumen. Werden diese in der Fruchtfolge miteinander kombiniert erhöht sich das Krankheitsrisiko nicht nur insgesamt, sondern auch für die Sojabohnen.

Bestmögliche Erträge erzielen Landwirte nur auf für den Sojaanbau ...

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