Geschäftsbericht über drei Quartale

Agrana mit Sprung nach oben

Einen deutlichen Ergebnisanstieg verzeichnet die Agrana nach den ersten drei Geschäftsquartalen 2020/21 (1. März bis 30. November 2020). „Ausschlaggebend für die Ergebnisverbesserung waren eine gute Geschäftsentwicklung bei Bioethanol – v.a. im dritten Quartal – sowie im Segment Zucker eine Ergebnisverbesserung aufgrund höherer Zuckererlöse und -mengen", erklärt Agrana-CEO Johann Marihart.

Rüben

Im Bereich Zuckerrüben erzielte die Agrana ein deutliches Umsatzplus von 18 % im Vergleich zum Vorjahr. (Bildquelle: Werkbild)

Die Umsatzerlöse der Agrana-Gruppe lagen in den ersten drei Quartalen mit 1.965,3 Mio. € leicht (4,6 %) über dem Vorjahr. Dabei sei der Umsatzanstieg v.a. auf die positive Erlösentwicklung im Segment Zucker zurückzuführen gewesen. Dennoch blieb das Zucker-EBIT (Ergebnis der Betriebstätigkeit) insbesondere aufgrund nicht voll ausgelasteter Zuckerfabriken – insbesondere in Österreich - und den daraus entstehenden Leerkosten negativ.

Unterm Strich über alle Bereiche verzeichnet der Konzern beim EBIT nach den ersten drei Quartalen mit 84,3 Mio. € einen deutlichen Sprung nach oben. Im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum (69,8 Mio. €) stieg das EBIT damit um über 20 %.

Zugpferd Bioethanol

Im Segment Frucht ging das EBIT aufgrund einer sehr deutlich schwächeren Performance im Fruchtsaftkonzentratgeschäft um 10,0 % auf 41,3 Mio. € zurück. Hohe Ethanolpreise in den Sommermonaten führten zu einem leicht gestiegenen EBIT von 58,5 Mio. € im Segment Stärke, heißt es im Geschäftsbericht.

Im Segment Zucker führten im Vergleich zum Vorjahr festere Preise und höhere Verkaufsmengen zu einer Halbierung des Verlustes auf -15,5 Mio. € (Vorjahr: -33,4 Mio. €). Der Umsatz beim Zucker erhöhte sich in den ersten drei Quartalen mit 452,8 Mio. € um 18,2 % gegenüber dem Vorjahr. Dazu trugen sowohl höhere Zuckerverkaufspreise als auch gestiegene Zuckerverkaufsmengen, insbesondere im Bereich Retail, bei, berichtet die Agrana weiter.

Ausblick für das Gesamtjahr verhalten

Unter Berücksichtigung anhaltender Auswirkungen der Coronavirus-Krise rechnet die Agrana für das Gesamtjahr 2020/21 mit einem Konzern-EBIT zumindest auf Vorjahresniveau. Beim Konzernumsatz wird ein leichter Anstieg erwartet. Aufgrund der andauernden COVID-19-Pandemie und der damit verbundenen hohen Volatilität in allen Segmenten ist die Prognose für das Gesamtjahr weiterhin von sehr hoher Unsicherheit geprägt.

Das Investitionsvolumen des Konzerns soll im Geschäftsjahr 2020/21 nach den hohen Investitionen der Vorjahre rund 76 Mio. € betragen und damit deutlich unter dem Abschreibungsniveau von rund 120 Mio. € liegen.

Hier alle Details zu den ersten drei Quartalen:


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