Kartoffelmarkt

Derzeit kein Angebotsdruck

Der österreichische Speisekartoffelmarkt präsentiert sich Mitte Februar ruhig und unspektakulär. Milde Temperaturen und schwindende Hoffnungen auf steigende Preise sorgen bei den Landwirten für entsprechende Abgabebereitschaft. Die Händler sind daher reichlich mit Ware versorgt.

In Österreich wie Deutschland sind die Händler ausreichend mit Ware versorgt. (Bildquelle: pixabay)

Angebotsdruck kommt aber auch nicht auf, da man mit dem Lagerabbau meist gut im Zeitplan liegt, berichtet die Interessengemeinschaft Erdäpfelbau. Qualitativ nehmen die Aussortierungen, bedingt durch die fortschreitende physiologische Alterung der Knollen und die zunehmenden Lagerdruckstellen, stetig zu.

Preisniveau wie zuletzt

Absatzseitig fehlt es weiter an neuen Impulsen. Der Inlandsabsatz läuft auf saisontypisch ruhigem Niveau und der Exportmarkt bleibt unverändert schwierig. Die Erzeugerpreise können sich auf dem Niveau der Vorwochen behaupten.

In Niederösterreich wurde zu Wochenbeginn ein unverändertes Preisband von 22 bis 28 €/100 kg je nach Sorte und Qualität genannt, wobei für drahtwurmfreie, kleinpackungsfähige Premiumware mit AMA-Gütesiegel meist 25 Euro bezahlt werden.

Aus Oberösterreich wurden Preise von bis zu 30 €/100 kg gemeldet.

Genügend Ware auch in Deutschland

Der deutsche Speisekartoffelmarkt zeigte sich zuletzt wieder etwas ausgeglichener. Das Angebot ist in der Regel ausreichend und entspricht damit der ruhigen, wenn auch stetigen Nachfrage. Regional hatten Werbeaktionen das Geschäft vorübergehend belebt. Die Kartoffelexporte laufen ebenfalls ruhig bis stetig.

Die am Markt verfügbare Ware entstammt Flächen-, Kisten- und teilweise auch schon Kühllagern. Die Erzeugerpreise blieben im Vergleich zur Vorwoche meist stabil. Lageraufschläge waren bislang kaum durchzusetzen. Im Bundesdurchschnitt lagen die Preise zuletzt zwischen 22,20 und 24 €/100 kg


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