Thema das Monats

Glyphosat: Wenn schon, denn schon! Premium

Wie Schneekönige gefreut haben sich vor allem die NGOs, als Anfang Dezember die Nachricht vom nationalen Anwendungsverbot von Glyphosat in Österreich mit 1. Jänner 2020 die Runde machte. Doch die Freude währte nur kurz, denn sie hatten die Rechnung ohne den Wirt gemacht.

Torsten Altmann, top agrar Redaktion

Torsten Altmann, top agrar Redaktion (Bildquelle: Archiv)

Schließlich basierte das Verbot auf einem Formfehler im Notifizierungsverfahren. Im Endeffekt blieb der zuständigen Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein doch gar nichts anderes übrig, als das vom Nationalrat mit Mehrheit von SPÖ, NEOS, Liste Jetzt und FPÖ beschlossene Verbot nicht kund zu machen.

Klar, Betriebe, die das Totalherbizid ohnehin nicht einsetzen wollen oder dürfen, wie Biobauern oder z. B. auch die Lieferanten der Berglandmilch, werden nichts gegen ein Verbot einzusetzen haben. Aber vor allem für Bauern, die Glyphosat für erosionsmindernde Ackerbauverfahren wie Mulch- und Direktsaat einsetzen, atmen jetzt erst einmal auf. Denn gerade für diesen Einsatzbereich ist das Totalherbizid ein ganz wichtiger Baustein. Ohne Glyphosateinsatz im Frühjahr sind diese Verfahren nämlich kaum anwendbar. Die Folge wäre der...

Verpassen Sie nichts mehr!

Erhalten Sie Zugriff auf diesen und alle weiteren relevanten Beiträge sowie auf unsere exklusiven Newsletter. Testen Sie jetzt ganz unverbindlich.

30 Tage kostenlos testen
Mehr erfahren


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen