Grüne Gentechnik spaltet EU und USA

Das US-Handelsministerium kritisierte in seinem jüngsten Bericht über "Sanitäre und phytosanitäre Maßnahmen“ das Verhältnis der Europäischen Union zur Gentechnik. Der zögerliche Umgang mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) in der EU behindere vor allem den Handel.

Maisfeld

(Bildquelle: )

Die US-Amerikaner fordern rasche Zulassungen, für einen verbesserten Marktzugang in der EU. GVO würden verspätet genehmigt, selbst wenn schon grünes Licht von der Europäischen Lebensmittelbehörde vorliege, kritisieren die Amerikaner. EU-Grenzwerte für den Umgang mit Spuren von GVO seien untauglich für die Praxis. Limits für Lebensmittel fehlten gänzlich und erhöhten damit das Risiko der Exporteure.Zusätzlich würden die Anbauverbote für GV-Mais in verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten den Handel einschränken.

USA verzichten auf Strafzölle

Die US-Amerikaner sehen sich von der Welthandelsorganisation (WTO) unterstützt. Schließlich habe die WTO 2006 die EU wegen ihrer zögerlichen Zulassungspraxis für GVO verurteilt. Die USA verzichteten dennoch auf Strafzölle für EU-Exporte, um den Europäern eine Chance für die Anpassung ihres Regelwerkes zu geben.


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