Insektensterben als Startschuss für eine neue NGO-Kampagne

Als „mutmaßliche Kampagnenwissenschaft begleitet von Agrar-feindlichen Reflexen“ bezeichnet Christian Stockmar, Obmann der IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP), eine neue Studie über das Insektensterben.

PSM

Eine neue NGO-Kampagne soll belegen, dass der Insektenschwund mit der Landwirtschaft zusammenhängt. (Bildquelle: top agrar )

Die Studie soll belegen, dass der Insektenschwund mit der Landwirtschaft zusammenhängt, obwohl dieser nicht untersucht wurde. Stockmar spricht von einem Deja-vu: „Vor knapp zehn Jahren hat die NGO Apimondia behauptet, dass die Honigbiene und die Imkerei innerhalb von zehn Jahren aussterben werden. Anders als damals behauptet, steigt die Zahl der Honigbienenvölker jedoch an. Jetzt soll ein vermeintliches Insektensterben als Startschuss für eine neue Kampagne gegen sichere und innovative Pflanzenschutzmittel genutzt werden. Das zeigt nicht zuletzt, dass bereits die Studienautoren ohne wissenschaftliche Belege die Landwirtschaft angreifen und sichere und zugelassene Pflanzenschutzmittel diskreditieren, obwohl das in der Studie nicht untersucht wurde“, kritisiert Stockmar.

„Gemäß der Logik der NGO-Kampagnenführung folgen dieser Panikmache weitere kampagnenwissenschaftliche Studien, die einen Zusammenhang zwischen Pflanzen-schutzmitteln und Insektensterben behaupten – begleitet von Kampagnen der NGOs und Meldungen der Kritiker“, so Stockmar.
 


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Auf Kommentar antworten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen