Kartoffelmarkt: Lieferbereitschaft der Landwirte deutlich belebt

Am österreichischen Speisekartoffelmarkt herrschen stabile Verhältnisse. Nach der Preiserhöhung in der Vorwoche hat sich die Lieferbereitschaft der Landwirte deutlich belebt. Die Erzeugerpreise liegen stabil auf dem Vorwochenniveau.

Erdäpfelexporte werden angesichts der rasch schwindenden Lagervorrätederzeit nicht forciert. (Bildquelle: pixabay )

Am österreichischen Speisekartoffelmarkt herrschen stabile Verhältnisse. Nach der Preiserhöhung in der Vorwoche hat sich die Lieferbereitschaft der Landwirte deutlich belebt. Einerseits rechnet man in der Branche kurzfristig mit keiner weiteren Preiserhöhung. Andererseits trennen sich heuer viele Landwirte, angesichts der raschen physiologischen Alterung der Lagerware, lieber früher als später von ihren Vorräten. Somit steht eine gute Angebotslage einer saisonbedingt ruhigen, aber stetigen Nachfrage gegenüber, berichtet die Interessengemeinschaft Erdäpfelbau.

Die Inlandsnachfrage dürfte auch in den kommenden Wochen auf ähnlichem Niveau bleiben. Exporte werden angesichts der rasch schwindenden Lagervorräte nicht forciert. Die Erzeugerpreise liegen stabil auf dem Vorwochenniveau. In Niederösterreich werden Speisekartoffeln meist um 25 Euro/100 kg übernommen. Für drahtwurmfreie, kleinpackungsfähige Premiumware mit AMA-Gütesiegel sind bis zu 29 Euro zu erzielen. In Oberösterreich wurden zuletzt bis zu 27 Euro/100 kg bezahlt.

Deutschland: Keine Jänner-Flaute

In Deutschland kann heuer von einer üblichen Jänner-Flaute beim Kartoffelabsatz keine Rede sein. Viele Händler haben weiterhin alle Hände voll zu tun, um die vom Lebensmitteleinzelhandel geforderten Qualitäten, Sorten und Mengen bereitzustellen. Neben dem Inlandsbedarf gibt es auch entsprechende Anfragen aus Ost- und Südosteuropa, welche bedient werden müssen. Der Wettbewerb um das begrenzte Kartoffelangebot nimmt dem entsprechend zu. Zu steigenden Preisen hat dies aber noch nicht geführt. Die Erzeugerpreise lagen im Bundesdurchschnitt zuletzt bei 27,5 bis 28,7 Euro/100 kg.

Artikel geschrieben von

Beate Kraml

Redaktion

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