Nachbarn haben Silomaisanbau deutlich ausgedehnt

Die Maisanbaufläche hat in Deutschland zur diesjährigen Ernte deutlich zugenommen. Demnach nahm die mit Silomais bestellte Fläche im Vergleich zu 2013 um 6,9 % auf den Rekordumfang von 2,140 Mio ha zu. Auch die Aussaat von Körnermais einschließlich Corn-Cob-Mix (CCM) wurde ausgedehnt, und zwar um 2,6 % auf 510 000 ha. Das geht aus den Ergebnissen der Erhebung über die Frühjahrsaussaaten des Statistischen Bundesamtes von Mitte April hervor.

(Bildquelle: )

In der Summe beläuft sich das diesjährige Maisareal in Deutschland auf 2,65 Mio ha, verglichen mit 2,50 Mio ha zur Ernte 2013 und 2,56 Mio ha im Jahr 2012. Die aktuelle Fläche mit Sommergerste entspricht mit veranschlagten 359 200 ha fast genau dem Vorjahresniveau; der Haferanbau wurde um 2,1 % auf 134 300 ha ausgedehnt.

Roggen als Verlierer

Im Ausnahmejahr 2012 waren nach einer starken Auswinterung der Herbstkulturen 587 700 ha mit Sommergerste und 145 400 ha mit Hafer bestellt worden. Mit Abstand wichtigste Anbaufrucht ist Winterweizen, dessen Aussaatfläche einschließlich Dinkel und Einkorn auf 3,150 Mio ha veranschlagt wurde. Klarer Verlierer im laufenden Erntejahr ist der Roggen, dessen Anbau einschließlich Wintermenggetreide die Landwirte im Bundesgebiet um 19,5 % auf 631.100 ha eingeschränkt haben.

Mehr Winterraps als zunächst geschätzt

Leicht nach oben korrigiert hat das Statistikamt die Schätzung der Winterrapsfläche. Gemäß der aktuellen Erhebung wurden im vorigen Herbst fast 1,448 Mio ha mit der Ölfrucht bestellt; das entspricht im Jahresvergleich einem Rückgang von nur 0,8 %.

Das mit Zuckerrüben bestellte Areal dehnten die deutschen Landwirte gegenüber 2013 um 4,1 % auf 372 100 ha aus, den Kartoffelanbau um 2,3 % auf 248 300 ha.

Artikel geschrieben von

Torsten Altmann

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