Zuckerrüben

Neue Falle gegen den Derbrüssler

Einen Prototyp einer Pheromonfalle, die die gefangenen Derbrüsselkäfer mechanisch tötet, hat die Fa. Kwizda entwickelt. Die Falle ermöglicht den Landwirten, die getöteten Käfer einfach auf dem Feld zu entleeren. Die Falle kann auch für das Schädlingsmonitoring verwendet werden.

Falle

Raphael Schramel, Produktmanager im Kwizda Agro-Team, kontrolliert regelmäßig die Fallen und sammelt Daten. (Bildquelle: Werkbild)

Der Prototyp wird dieses Jahr getestet, um weitere Verbesserungen und Anpassungen vornehmen zu können, etwa bei der Steuerung der mechanischen Abtötung, beim Design und dem Schutz vor Wettereinflüssen sowie bei der autonomen Verwendung der Falle.

Der neue Prototyp lockt mit einem Pheromon die Käfer an, die in den Auffangbehälter fallen und mechanisch getötet werden. Mit einem neuen Design des Deckels werde die Effizienz der Falle verbessert. Neben diesen beiden Komponenten bestehe die neue Falle aus einer solarbetriebenen Powerbank für den Betrieb des Dispensers, der das mechanische Abtöten garantiert.

Dieses Jahr teste Kwizda Agro in Feldversuchen die Effizienz der Falle im Vergleich zu bestehenden Systemen. Zusätzlich werde die Frage von Synergieeffekten mit Fallrillen, die den Käfer zusätzlich zu den Fallen leiten, überprüft bzw. werden Alternativen dazu gesucht. Der Vorteil, dass die Käfer in der Falle bereits tot sind und nicht vom Feld entfernt werden müssen, sei jedenfalls ein großer Schritt in die richtige Richtung.


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