RWA eröffnete neues Bio-Saatgutwerk

Die Raiffeisen Ware Ausria AG (RWA) feierte die Eröffnung ihres neuen Saatgutwerks. Am Standort Korneuburg werden zukünftig jährlich 20.000 t Saatgut produziert, wovon ein Drittel auf Bio-Saatgut entfällt.

NÖ-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, Bio Austria-Obfrau Gertraud Grabmann und RWA-Generaldirektor DI Reinhard Wolf freuen sich über den Aubau der RWA-Bio-Kompetenz. (Bildquelle: RWA/Schneider)

Damit stärkt die RWA gemeinsam mit den Lagerhäusern als wichtigsten Vertriebspartnern die heimische Versorgung mit hochqualitativem Bio-Saatgut aus Österreich genauso wie die eigene Bio-Kompetenz.

„Mit unserem neuen, modernen Werk sichern wir die Versorgung der heimischen Bauern mit qualitativ hochwertigem Saatgut aus Österreich und stellen den Anspruch auf Qualitätsführerschaft. Am Standort produzieren wir zukünftig 6.000 t Bio-Saatgut, mit dem wir in der Lage sind ungefähr die Hälfte der Bio-Ackerfläche des Landes Niederösterreichs zu bestellen“, so RWA-Generaldirektor Reinhard Wolf anlässlich der Eröffnung.

Chancen & Herausforderungen für Bio

Anlässlich der Eröffnung des neuen Bio-Saatgutwerks veranstaltete die RWA ein eigenes Bio-Symposium, an dem mehr als 400 Vertreter der österreichischen Landwirtschaft teilnahmen. Wichtiges Thema war dabei der fortschreitende Klimawandel.

Michael Staudinger, Chef der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik skizzierte den Prozess der Erderwärmung. Dabei gab er Einblick, welche Einflüsse sich daraus für die Landwirtschaft und die Ernte ergeben.

Urs Niggli vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL in der Schweiz, zeigte in einem weiteren Vortrag das komplexe Spannungsfeld auf, in dem sich die biologische Landwirtschaft befindet. Denn diese stellt einerseits den Anspruch Ressourcen zu schützen, kann sich andererseits aber nicht der Notwendigkeit entziehen, produktiv sein zu müssen. Zudem ging er auf große Herausforderungen durch neue Züchtungstechniken ein, die auch die Biolandwirtschaft tangieren.

Artikel geschrieben von

Leopold Th. Spanring

Redakteur

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Strasser: „50 Mio. € Entlastung für die Bauernfamilien!"

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